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Siemens-Musikpreis für Tabea Zimmermann

Der Ernst-von-Siemens-Musikpreis geht 2020 an die Bratschistin Tabea Zimmermann. Den mit 250.000 Euro dotierten Preis erhält Zimmermann am 11. Mai im Münchner Prinzregententheater.

24.01.2020 15:56 • von Jonas Kiß
Kann sich über eine weitere Auszeichnung freuen: Tabea Zimmermann (Bild: Rui Camilo)

Der Ernst-von-Siemens-Musikpreis geht 2020 an die Bratschistin Tabea Zimmermann. Den mit 250.000 Euro dotierten Preis erhält Zimmermann am 11. Mai im Münchner Prinzregententheater. Als Begründung nennt die Stiftung unter anderem Zimmermanns "tiefes musikalisches Verständnis und die Natürlichkeit ihres Spiels als auch ihre charismatische Persönlichkeit".

Als Solistin arbeitet sie regelmäßig mit weltweit bekannten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem London Symphony Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra und der Tschechischen Philharmonie. Die 1966 in Lahr im Schwarzwald geborene Musikerin fing mit drei Jahren fing an, Bratsche zu spielen. Später studierte sie an der Musikhochschule in Freiburg und am Mozarteum Salzburg und lebt mittlerweile in Berlin. Unter anderem kam sie 2010 beim Echo Klassik als eine Instrumentalistin des Jahres zu Ehren und gehörte 2018 auch beim ersten Opus Klassik zu den Preisträgern.

Der Ernst-von-Siemens-Musikpreis wird seit 1973 jährlich an Komponisten, Interpreten und Musikwissenschaftler im Auftrag der Ernst von Siemens Musikstiftung von der Bayerischen Akademie der schönen Künste vergeben.

Bisher erhielten unter anderem Benjamin Britten, György Ligeti, Claudio Abbado, Helmut Lachenmann, Daniel Barenboim, Aribert Reimann, Mariss Jansons und Anne-Sophie Mutter die Auszeichnung.