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Rob Stringer sieht Apache 207 im Windschatten von Lil Nas X, Ed Sheeran und Camila Cabello

Rob Stringer zieht zum Jahresende eine Bilanz der Errungenschaften der Sony Music Group. Dabei verweist er unter anderem auf einen um 30 Prozent gewachsenen Künstlerstamm, aber auch auf internationale und nationale Erfolge - und hat dabei Apache 207 ganz weit vorn mit auf dem Zettel.

20.12.2019 12:08 • von
Will Sony Music nicht nur größer, sondern auch besser machen: Rob Stringer (Bild: Sony Music)

Chairman Rob Stringer zieht zum Jahresende eine Bilanz der Errungenschaften der Sony Music Group. Zunächst erinnert Stringer, der als Chairman der Group und CEO der Plattenfirmensparte Sony Music Entertainment fungiert, an die Umbauten im Hause Sony Music, den damit einhergehenden Aufbau der Sony Music Group und die Ankunft von Jon Platt als neuem Leiter der Verlagsaktivitäten von Sony/ATV.

Stringer verweist aber auch auf das erfolgreich umgesetzte Ziel, den Künstlerstamm massiv auszubauen - er spricht von einem um 30 Prozent gewachsenen Roster - um so den weltweit gewachsenen Anforderungen in Hinblick auf die Verbreitung von Musik über die zahlreichen Streamingplattformen gerecht zu werden. "Hits können heute von überall her kommen", weiß Stringer.

Als Beleg dafür führt er den Welthit von Lil Nas X an, der mit "Old Town Road" die globale Nummer eins im Singlesbereich stelle, verweist auf Ed Sheeran, der es als Sony/ATV-Autor unter die Top 5 der Künstler mit den weltweit meisten Streamingabrufen gebracht habe, oder auf Camila Cabello, deren "Señorita"-Duett auf mehr als eine Milliarde Streams gekommen sei.

Und dann, noch vor dem Verweis auf die anstehenden Chartserfolge von Harry Styles, folgt in der Aufzählung des Sony-Music-Spitzenmanagers auch schon Apache 207, der "in den vergangenen Monaten die deutschen Streamingcharts dominiert" habe.

Rob Stringer berichtet außerdem, dass Sony Music heute weltweit mehr Partner im Digitalgeschäft habe und mehr audiovisuelle Inhalte erstelle als je zuvor, und passend dazu auch seine Aktivitäten längst über das Kerngeschäft des Label- und Verlagsbereich hinaus weiterentwickelt habe. Er verweist auf Merchandising oder Podcasting, aber auch auf übergreifende Aktivitäten, die unter dem Motto "One Sony" Konzernschwestern im TV- oder Gamesbereich mit einschließen. "Diese Art der Partnerschaften werden künftig zunehmen", verspricht Stringer - und schließt seinen Ausblick aufs neue Jahrzehnt an:

"Wir müssen uns weiter darum bemühen, nicht nur größer, sondern vor allem in allen strategischen Aspekten unseres Geschäfts auch besser zu werden, um nachhaltige Erfolge im nächsten Jahrzehnt und darüber hinaus erzielen zu können."