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UK-Charts: Robbie Williams und Tones And I stellen Rekorde ein

Robbie Williams geht mit "The Christmas Present" in den UK-Longplaycharts an die Spitze - und ist nun gemeinsam mit Elvis Presley der Solointerpret mit den meisten Nummer-eins-Alben in Großbritannien. Und bei den Singles egalisiert Tones And I mit "Dance Monkey" die Rekordmarken von Whitney Houston und Rihanna für den langlebigsten Spitzenreiter einer Frau in der Chartsgeschichte.

09.12.2019 14:58 • von Frank Medwedeff
Zieht mit Elvis gleich: Robbie Williams (Bild: Sony Music)

Robbie Williams übernimmt in den britischen Longplaycharts mit The Christmas Present" nach Rang zwei in der Vorwoche nun die Tabellenspitze. Die Official Charts Company registrierte in der ausgewerteten Woche 53.000 "Chartverkäufe" (inklusive eingerechneter Streams). Für Williams ist dies sein 13. Nummer-eins-Album als Solokünstler auf der Insel - und damit stellt er den Allzeitrekord von Elvis Presley als Solointerpret mit den meisten Spitzenreitern ein.

Erfolgreichster Act überhaupt sind noch die Beatles mit 15 Alben auf eins im Vereinigten Königreich. Williams bedankte sich bei allen Unterstützern und erklärte, dass ihm die Nummer eins für das Weihnachtsalbum von allen Chartstriumphen am meisten bedeute.

Rod Stewart steigt mit You're In My Heart", einer Kollektion neu aufgenommener Karrierehighlights mit dem Royal Philharmonic Orchestra, vom dritten auf den zweiten Platz. Platz drei nehmen jetzt Coldplay mit Everyday Life", dem Primus der Vorwoche, ein.

Lewis Capaldi bleibt Vierter mit Divinely Uninspired To A Hellish Extent". Auch auf ihren Plätzen aus der Vorwoche verharren Michael Ball & Alfie Boe, deren gemeinsames Album "Back Together" weiterhin auf fünf rangiert, und an sechster Stelle André Rieu und sein Johann Strauss Orchestra mit Happy Days".

Michael Bublés Christmas"-Longplayer steigt von Rang 14 auf sieben. Ed Sheerans No 6 Collaborations Project" verbessert sich um zwei Positionen auf die Acht. An neunter Stelle liegt wie in der Vorwoche Bing Crosbys "Bing At Chrstmas" mit neu aufgenommener Begleitmusik durch das London Sympony Orchestra. Westlife sinken mit Spectrum" von acht auf zehn.

Höchster Neueinsteiger der Woche ist auf Platz elf die Zusammenstellung "The Best Of The Rock'n'Roll Pioneers" von Cliff Richard & The Shadows.

In den britischen Singlescharts ist der Dance Monkey" von Tones And I in der zehnten Woche das Maß aller Dinge. Die australische Sängerin Toni Watson alias Tones And I egalisiert damit die Bestmarke für den langlebigsten Nummer-eins-Hit einer Frau in der britischen Charts-Historie, die zuerst Whitney Houston 1992 mit I Will Always Love You" aufstellte, und die auch Rihanna 2007 mit Umbrella" (einer Aufnahme mit Jay-Z als Kollaborationspartner) erreichte.

Wie in der letzten Woche belegt Lewis Capaldi mit Before You Go" den zweiten Rang; und auch die Besetzung der Positionen drei (Own It" von Stormzy im Verbund mit Ed Sheeran und Burna Boy) und vier (Don't Start Now" von Dua Lipa) verändert sich nicht. Arizona Zervas rückt unterdessen mit Roxanne" von der siebten an die fünfte Stelle vor. Eine Rangstufe runter geht es für Billie Eilishs Everything I Wanted" (von fünf auf sechs), eine rauf (von acht auf sieben) hingegen für Maroon 5 und Memories".

Mariah Carey kehrt mit ihrem Saison-Evergreeen zum Fest, All I Want For Christmas Is You", per Satz von 34 auf acht in die Top 10 zurück. An neunter Position findet sich nach wie vor Ed Sheerans South Of The Border" mit Unterstützung von Camila Cabello und Cardi B.

The Weeknd macht mit zwei neuen Stücken von sich reden: Der Kanadier vollführt mit Heartless" einen riesigen Sprung von Platz 64 auf zehn; und Blinding Lights", sein Song aus dem Mercedes-Werbespot, ist höchster Neuzugang der Woche auf Platz zwölf.