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Reeperbahn Festival reiste nach Afrika

Das Reeperbahn Festival präsentierte sich vom 28. bis 30. November erstmals auf dem afrikanischen Kontinent und tauchte mit einer 30-köpfigen Delegation aus Vertretern der deutschen und europäischen Musikwirtschaft in Ghanas Hauptstadt Accra auf.

02.12.2019 17:07 • von Dietmar Schwenger
Auf Afrika-Reise: die Reeperbahn-Delegierten um Detlef Schwarte (mittlere Reihe, 3. von rechts) (Bild: So Fraiche)

Das Reeperbahn Festival präsentierte sich vom 28. bis 30. November 2019 erstmals auf dem afrikanischen Kontinent und tauchte mit einer 30-köpfigen Delegation aus Vertretern der deutschen und europäischen Musikwirtschaft in Ghanas Hauptstadt Accra auf. In Zusammenarbeit mit ACCES, der Music In Africa Conference For Collaborations, Exchange And Showcases, boten die Veranstalter des Reeperbahn Festivals den Fachbesuchern ein Programm an Konzerten, Diskussionen und Networking-Veranstaltungen.

Ziel des vom Auswärtigen Amt geförderten internationalen Projektes war es, den 30 Unternehmensvertretern aus den Bereichen Label, Vertrieb, Verlag, Management und Live Entertainment den Aufbau eines nachhaltigen Netzwerks zum interkulturellen und musikwirtschaftlichen Austausch zu ermöglichen.

"Die erste Ausgabe von Reeperbahn International in Afrika war überaus erfolgreich", sagt Delegationsleiter Detlef Schwarte, Geschäftsführer Reeperbahn Festival. "Die mitreisenden Musik-Professionals, aber auch die von uns präsentierten Künstler, konnten zahlreiche konkrete Kooperationen hier vereinbaren und hilfreiche Einblicke in den afrikanischen Musikmarkt bekommen, der sich aktuell extrem schnell entwickelt. Durch die Unterstützung des Auswärtigen Amtes, für die wir uns auch an dieser Stelle sehr bedanken, konnten alle Seiten wichtige Schritte unternehmen zur Etablierung einer guten und nachhaltigen Zusammenarbeit der Musikmärkte in Afrika und Europa."

Zur Delegation gehörte unter anderem auch Joe Chialo, Senior Vice President A&R Universal Music Central Europe & Africa und Managing Director Airforce1: "Wir brauchen eine Art von Schwarmintelligenz. Ich möchte von Menschen lernen, die an anderen Orten und in anderen Zusammenhängen arbeiten und glaube, dass das eine der wichtigsten Aufgaben ist, die sich uns als Vertretern der Europäischen Musikwirtschaft stellt. Die Künstlerinnen und Künstler hier sind so leidenschaftlich und ambitioniert - das inspiriert mich sehr und zeigt die wachsende Bedeutung afrikanischer Künstler für die Musikwirtschaft als Ganzes. Gerade für mich als Vertreter eines global operierenden Musikunternehmens wie Universal Music ist es sehr spannend mit einer Gruppe von Künstlern und Wirtschaftsvertretern kleinerer Musikfirmen zu reisen, um unsere Erfahrungen und Erwartungen miteinander zu teilen."