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ADE verliert Direktorin nach nur einer Ausgabe

Erst zur 24. Ausgabe des Amsterdam Dance Events hatte Mariana Sanchotene als Direktorin des Branchentreffs die Nachfolge von Richard Zijlma angetreten. Nun stehen die Zeichen bereits wieder auf Trennung.

27.11.2019 12:41 • von
Nach nur einem ADE-Jahr auf dem Absprung: Mariana Sanchotene (Bild: ADE)

Erst zur 24. Ausgabe des Amsterdam Dance Events hatte Mariana Sanchotene als Direktorin des Branchentreffs die Nachfolge von Richard Zijlma angetreten. Nun, nur gut ein Jahr nach Dienstantritt, stehen die Zeichen jedoch bereits wieder auf Trennung:

"Mariana Sanchotene wird die Amsterdam Dance Event Foundation am 6. Dezember verlassen", teilen die Veranstalter des Branchentreffs mit. Der Aufsichtsrat und Sanchotene hätten einvernehmlich beschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden. Sanchotene wolle ihre Karriere im Kulturbereich fortsetzen. Als Vorsitzende des Aufsichtsrats der zu diesem Jahr als Trägergesellschaft des ADE neu formierten Stiftung, dankte Willemijn Maas der scheidenden Mariana Sanchotene für ihr großes Engagement und wünscht ihr viel Erfolg für ihre weitere Karriere."

Mariana Sanchotene selbst verweist in ihrem Abschiedsstatement auf "ein besonderes Jahr", in dem man hart daran gearbeitet habe, "dem ADE den verdienten Platz im Kreativsektor" zu sichern.

Für die 2020 anstehende 25. Ausgabe des Amsterdam Dance Events sucht der Aufsichtsrat nun nach einem Nachfolger an der Spitze des Branchenevents. Das ADE soll im kommenden Jahr vom 21. bis zum 25. Oktober stattfinden.

Die Trennung kommt durchaus überraschend. Schließlich hatte Mariana Sanchotene im Anschluss an das diesjährige ADE bereits weitere Pläne geschmiedet: "Wir bemühen uns immer, die Programmtiefe zu erweitern und ich denke, das ist uns gelungen", sagte sie. "Wir freuen uns nun auf unser 25-jähriges Jubiläum im Jahr 2020 und gehen dem mit frischem Mut und Inspiration entgegen." Die Besucherzahlen zumindest dürften kein Grund für die Trennung sein: Zur 24. ADE-Ausgabe kamen vom 16. bis 20. Oktober 2019 insgesamt 9150 Fachbesucher - ein neuer Rekordwert und eine Steigerung von gut 17 Prozent zum Vorjahr.