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Universal Music schickt neun deutsche Signings ins Grammy-Rennen

Am 20. November stellten die Grammy-Veranstalter die Liste der Nominees für eine Auszeichnung mit dem US-Musikpreis vor. Universal Music kommt dabei auf neun Grammy-Kandidaten, die in Deutschland unter Vertrag genommen wurden.

20.11.2019 18:02 • von
Vor wenigen Woche noch mit einem Sonder-Award auf der Berliner Bühne von Universal Inside, jetzt im Grammy-Rennen um den "Song des Jahres": der schottische Künstler Lewis Capaldi mit Universal-Music-Spitzenmanager Frank Briegmann (Bild: Stefan Höderath)

Am 20. November 2019 stellten die Grammy-Veranstalter die Liste der Nominees für eine Auszeichnung mit dem US-Musikpreis vor. Universal Music kommt dabei auf neun Grammy-Kandidaten, die in Deutschland unter Vertrag stehen.

So greift Universal Music zum Beispiel mit Lewis Capaldi ins Grammy-Geschehen ein. Der schottische Sänger wurde bei Vertigo/Capitol hierzulande unter Vertrag genommen und kommt mit "Someone You Loved" auf eine Nominierung in der Kategorie "Song Of The Year". Ähnlich ist es beim italienischen Meduza-Projekt, dessen Hit "Piece Of Your Heart" als ein Kandidat in der Sparte "Best Dance Recording" nominiert ist, und hier bei Virgin Records unter Vertrag steht.

Hinzu kommen sieben Aufnahmen aus dem Hause der Deutschen Grammophon, mit Künstlern von Christian Thielemann bis Yuja Wang.

"Herzlichen Glückwunsch allen unseren Nominierten", sagt Frank Briegmann, CEO & President Universal Music Central Europe und Deutsche Grammophon. "Ganz besonders natürlich an Lewis, der es mit 'Someone you loved' nicht nur in UK und in den USA an die Spitze der Charts geschafft hat, sondern jetzt auch noch in der Königsdisziplin 'Song of the Year' für den weltweit bedeutendsten Musikpreis nominiert ist." Für Briegmann ist klar: Die insgesamt neun Nominierungen unserer Deutsche Grammophon und Universal Music Deutschland Künstlerinnen und Künstler sind eine großartige Bestätigung und ein riesiges Kompliment für sie und auch die Arbeit unserer Label-Teams. Wir freuen uns, unseren Artists mit unserem globalen Universal Music Netzwerk solche Chancen zu ermöglichen."

Update, 21. November, 10.00 Uhr: Nur wenig später meldete sich auch Clemens Trautmann zu Wort. Der Präsident der Deutschen Grammophon strich dabei die Bandbreite der Kategorien heraus, in denen das Traditionslabel siebenfach nominiert wurde: "Gratulation allen Grammy-nominierten Künstlerinnen und Künstlern der Deutschen Grammophon", freute sich Trautmann über die hohe Anzahl der Grammy-Nominierungen: "Besonders beeindruckend sei die Vielfalt der ausgewählten Aufnahmen - vom Piano Recital bis zur audiovisuellen Opernproduktion, von deutscher Romantik bis zu amerikanischer Avantgarde, von Newcomern bis zu Legenden. Zwei Nominierungen erhielten unsere Filmmusik-Produktionen." Alle Aufnahmen verbinde die hohe Qualität. "Mein Dank gilt allen Künstlerinnen und Künstlern und natürlich unserem Team."

Die 62. Grammy-Verleihung findet am 26. Januar 2020 im Staples Center in Los Angeles statt.