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Danish Vibes durchzogen noch einmal die Reeperbahn

Zum siebten und vorerst letzten Mal fand am 14. November in Hamburg das Showcase-Event Danish Vibes statt, zu dem die Initiativen Jazz Danmark und Tempi in Kooperation mit popup-records eingeladen hatten.

19.11.2019 14:37 • von Dietmar Schwenger
Ein letztes Abschlussfoto: die Teilnehmer der siebten Ausgabe von Danish Vibes (Bild: Daniel Nielsen, Frozen Panda)

Zum siebten und vorerst letzten Mal fand am 14. November 2019 in Hamburg das Showcase-Event Danish Vibes statt, zu dem die Initiativen Jazz Danmark und Tempi in Kooperation mit popup-records eingeladen hatten. Auch bei dieser Ausgabe stand die Präsentation neuer Künstler der dänischen Jazz-, Folk- und World-Musikszene sowie der Vernetzung mit deutschen Branchenvertretern im Vordergrund.

Wie schon in den Vorjahren ging der Abend in den benachbarten Clubs Häkken und kukuun im Klubhaus St. Pauli über die Bühne, wo sich vier dänischen Newcomer-Acts, die zuvor eine Fachjury ausgewählt hatte, deutschen Fachbesuchern vorstellten. Vorab konnten sich die rund 55 Delegierten aus Dänemark und Deutschland bei einem After-Work-Umtrunk mit skandinavischem Fingerfood stärken und sich über die aktuellen Entwicklungen im Jazz, Folk und der Weltmusik austauschen. Dabei wurden bei einer Speed-Meeting-Runde neue Kontakte geknüpft, sowie bestehende vertieft.

Das musikalische Programm eröffnete Nanna Bech im Häkken, danach folgte auf der Bühne des kukuuns das Martin Fabricius Trio. Zurück im Häkken trat Dawda Jobarteh auf, bevor die Big Band unter der Leitung von Kathrine Windfeld im kikuun den Schlusspunkt von Danish Vibes sezte.

Man habe "das perfekte Grande Finale" erlebt, teilen die Veranstalter mit, "nicht nur für diesen Abend, auch für tiefgehende Begegnungen, wundervolle Songs und talentierte Musiker und Instrumentalisten, die sich in den letzten Jahren der deutschen Musikszene präsentierten. Die Vielfältigkeit der dänischen Musiklandschaft wurde ein weiteres Mal unter Beweis gestellt."