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Kahrs und Kruse machen Millionen für Hamburger Kulturprojekte klar

Ganze 196 Millionen Euro aus Bundesmitteln sollen 2020 in Hamburger Kulturprojekte fließen. Die beiden Hamburger Abgeordneten Johannes Kahrs (SPD) und Rüdiger Kruse (CDU) verweisen unter anderem auf die Kampnagel-Sanierung und das Reeperbahn Festival.

15.11.2019 15:27 • von
Sieht das Reeperbahn Festival dank der zusätzlichen Mittel dauerhaft abgesichert: SPD-Politiker Johannes Kahrs (Bild: Johannes Kahrs, MdB)

Ganze 196 Millionen Euro aus Bundesmitteln sollen 2020 in Hamburger Kulturprojekte fließen. Das ergab die Bereinigungssitzung des Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags, der in der Nacht auf den 15. November den Bundesetat für 2020 beschlossen hat.

Der SPD-Politiker Johannes Kahrs (SPD) wertet das als einen Erfolg der beiden Hamburger Abgeordneten Kahrs und Rüdiger Kruse (CDU). Während Unionspolitiker Kruse in einer Mitteilung aber vor allem auf Gelder für den Gamesmarkt auf Bundesebene verweist, rückt Kahrs auf seinen Onlineseiten auch Projekte mit Musikbezug aus Hamburg in den Fokus.

So soll das kulturelle Zentrum Kampnagel durch eine Sanierung neue Strahlkraft erlangen, wobei der Bund von 120 Millionen Euro an Kosten immerhin 60 Millionen Euro stemmen werde, und weitere gut 21,69 Millionen Euro für die Markthalle am Klosterwall zur Verfügung stelle. Aber auch das Reeperbahn Festival werde vom Bund künftig mit rund 20 Millionen Euro stärker gefördert:

"Was die Berlinale für Filmliebhaber und die Frankfurter Buchmesse für Literaturfans ist, ist das Reeperbahn Festival für die Musikszene", kommentiert Johannes Kahrs: "Mit den zusätzlichen Mitteln ist das Reeperbahn Festival das ganze Jahr in Hamburg, Europa und der Welt aktiv und dauerhaft abgesichert."

Neben den Hamburger Erfolgen im Wettbewerb um Fördermittel kamen offenbar auch die Festivals Pop-Kultur und c/o pop sowie die Initiative Musik und der Applaus-Spielstättenpreis in der Bereinigungssitzung noch zu weiteren Fördermitteln.

Text: Knut Schlinger