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KPS Stiftung verkauft 4,2 Millionen CTS-Aktien

Die KPS Stiftung, in die CTS-Eventim-Firmengründer Klaus-Peter Schulenberg seine Anteile am Livekonzern einbrachte, hat ein Paket von 4,2 Millionen Aktien verkauft. Das entspricht einem Anteil von gut vier Prozent der Stimmrechte an CTS Eventim.

14.11.2019 10:31 • von
Hat über die KPS Stiftung CTS-Aktien mit einem Verkaufsvolumen von rund 221 Millionen Euro abgegeben: Klaus-Peter Schulenberg (Bild: CTS Eventim)

Die KPS Stiftung, in die der Firmengründer und Vorstandsvorsitzende von CTS Eventim, Klaus-Peter Schulenberg, bereits 2015 seine Mehrheitsanteile am Livekonzern einbrachte, hat ein Paket von 4,2 Millionen Aktien verkauft. Das entspricht einem Anteil von 4,375 Prozent der Stimmrechte an CTS Eventim. Die Aktien gingen "an internationale institutionelle Investoren", teilt das Unternehmen mit.

Mit einem Anteil von immer noch gut 38,8 Prozent der Stimmrechte bleibe die KPS Stiftung aber weiterhin größter Aktionär der CTS Eventim AG - und soll das offenbar auch bleiben: Über den aktuellen Verkauf und eine "damit einhergehende 180-tägige Lock-up-Periode hinaus" beabsichtigt die KPS Stiftung derzeit nicht, "ihre Position als Hauptanteilseigner der CTS Eventim AG & Co. KGaA weiter zu reduzieren", heißt es aus Bremen.

Die im MDax notierte Aktie von CTS Eventim ging am 13. November 2019 mit einem Schlusskurs von 52,67 Euro aus dem Handel. Der Verkauf dürfte somit auf ein Volumen von rund 221 Millionen Euro kommen.

Im Frühjahr 2017 hatte die KPS Stiftung von Klaus-Peter Schulenberg erstmals Aktien des Livekonzerns auf den Markt gebracht. Damals lag der Preis der CTS-Papiere noch bei 36 Euro. Bis dahin hielt die KPS Stiftung 50,2 Prozent der CTS-Anteile.