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UK-Charts: Jeff Lynne's ELO aus dem "Nichts" auf die Pole

In den britischen Longplaycharts hängt "From Out Of Nowhere" von Jeff Lynne's ELO die gesamte Konkurrenz ab. Es ist das erste Studioalbum der Formation auf Rang eins seit "Time" anno 1981 (damals noch als Electric Light Orchestra). Bei den Singles kommt auch Dua Lipa nicht an Tones And I vorbei.

11.11.2019 14:27 • von Frank Medwedeff
Mit dem ELO on top: Jeff Lynne (Bild: Sony Music)

In den UK-Longplaycharts eilt Jeff Lynne's ELO From Out Of Nowhere" geradewegs an die Tabellenspitze. Es ist das erste Studioalbum der Formation um Mastermind Lynne auf Platz eins seit dem noch als Electric Light Orchestra veröffentlichten Werk Time" anno 1981. Dazwischen siegte 2016 auch noch der Sampler All Over The World - The Very Best Of"; und bereits 1979 hatte mit Discovery" ein ELO-Werk die britische Albumhitliste angeführt.

Soulsänger Michael Kiwanuka setzt sich mit seinem dritten Studioalbum Kiwanuka" sofort auf den zweiten Platz vor Ed Sheeran, dessen No 6 Collaborations Project" von sechs auf drei steigt. Ebenfalls um drei Plätze verbessern auf vier kann sich Lewis Capaldi mit Divinely Uninspired To A Hellish Extent".

Krept & Konan entern das Feld unter dem Motto "Revenge Is Sweet" auf Position fünf und haben damit jetzt vier Alben hintereinander in die Top 10 gebracht. Bob Dylan platziert derweil Travelin' Thru - The Bootleg Series Vol 15" direkt an der sechsten Stelle. Für den wegweisenden Songwriter ist diese Archivausgrabung mit Aufnahmen aus den Jahren 1967 bis 1969 mittlerweile das 39. Top-10-Album in der britischen Longplayhitliste.

Aled Jones und Russel Watson kommen nach der ersten Verkaufswoche ihrer gemeinsamen Klassik-Crossover-Kollektion "Back In Harmony" sofort auf Rang acht. Durchgereicht auf die hinteren Ränge der Top 10 werden indes Kanye Wests Jesus Is King" (von zwei auf neun) sowie "Kind" von den Stereophonics (von eins auf zehn).

Die britischen Singlescharts behält Tones And I mit Dance Monkey" im Griff: Der Song generierte in der aktuellen Woche nach Angaben der Official Charts Company 84.500 Chartseinheiten, wobei hier 9,33 Millionen Streamingaufrufe und 11.450 Downloads eingeflossen sind.

Der Australierin am nächsten kommt Dua Lipa, die mit "Don't Start Now" auf Rang zwei Einzug hält in die Singlesrangliste des Vereinigten Königreichs. Den Song hat die Sängerin am 3. November zum Auftakt der Verleihungsgala der MTV Europe Music Awards in Sevilla vorgetragen.

Regard geht um eine Rangstufe nach unten auf die Drei mit Ride It". South Of The Border", Ed Sheerans Hit mit stimmlicher Unterstützung von Camila Carbello und Cardi B, rückt von Rang fünf auf vier vor und tauscht die Position mit Post Malones Circles".