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Leslie Mandokis Soulmates lockten 6000 Besucher an

Zu den vier ausverkauften Konzerten der Mandoki Soulmates in Hamburg, München, Dortmund und Berlin kamen insgesamt 6000 Besucher. Gebucht waren die jeweils knapp dreineinhalbstündigen Shows von Leslie Mandokis Firma Red Rock in Verbindung mit örtlichen Partnern.

11.11.2019 16:23 • von Dietmar Schwenger
In Berlin: die Soulmates mit (von links): Bill Evans, Randy Brecker, John Helliwell, Nick van Eede, Leslie Mandoki, Tony Carey, Bobby Kimball, Jesse Siebenberg, Chris Thompson und Mike Stern (Bild: Red Rock)

Zu den vier ausverkauften Konzerten der Mandoki Soulmates in Hamburg, München, Dortmund und Berlin kamen insgesamt 6000 Besucher. Gebucht waren die jeweils knapp dreineinhalbstündigen Shows von Leslie Mandokis Firma Red Rock in Verbindung mit örtlichen Partnern. Auftakt der Tour war am 31. Oktober 2019 in der Hamburger Laeiszhalle, am 7. November ging es weiter in den Circus Krone nach München, am 8. November trat die Band im Konzerthaus Dortmund auf, und am 9. November gab die Formation ein Festtagskonzert zum 30. Jahrestag des Mauerfalls im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin.

Bei der Tour stellte Mandoki sein neues, von Sony Music vertriebenes Doppelalbum "Living In The Gap"/Hungarian Pictures" nahezu komplett vor. Ihm zur Seite stand dabei eine gut 20-köpfige Formation, zu der unter anderem Bobby Kimball (Toto), Chris Thompson (Manfred Mann's Earth Band), Nick van Eede (Cutting Crew), Tony Carey (Rainbow), John Helliwell und Jesse Siebenberg (Supertramp) sowie die Jazzmusiker Mike Stern, Randy Brecker, Till Brönner und Bill Evans plus Mandokis Tochter Julia gehörten.

Zum Ausklang der von Standing Ovations begleiteten Konzerte spielten die Soulmates-Mitglieder auch Hits ihrer eigenen Bands - etwa "(I Just) Died In Your Arms" von der Cutting Crew, "Rosanna" und "Hold The Line" von Toto oder "The Logical Song" und "Give A Little Bit" von Supertramp. Zu den Shows hatte Mandoki auch zahlreiche Repräsentanten aus Gesellschaft und Politik eingeladen. In München etwa waren Ilse Aigner und Ludwig Spaenle (beide CSU) in das Konzert gekommen.

Mandoki erzählte bei seinen Ansagen viel über seine politische und gesellschaftliche Motivation, kommentierte das Zeitgehen und sprach über die Aufgaben der Künstler.

In Berlin formulierte er: "Als Deutscher bin ich dankbar und glücklich für den historischen Moment, als die Berliner Mauer auf friedliche Art fiel. Und als gebürtiger Budapester freue ich mich, dass es ausgerechnet die Ungarn waren, die damals ihre Grenzen öffneten und damit den Eisernen Vorhang zum Einsturz brachten. Daher ist es mir ein Bedürfnis, in Europa Brücken zu bauen, wo auch immer Risse auftreten. Die Erinnerung an den Aufstand gegen die Diktatur muss unsdie Kraft schenken, unseren Kindern eine bessere Welt zu hinterlassen."