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Deutsche Musikfirmen erkundeten mit der IHM den japanischen Markt

In Kooperation mit der IHM (Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft) reisten Unternehmen der deutschen Musikwirtschaft Ende Oktober nach Japan. In Tokio knüpften die Teilnehmer künstlerische und unternehmerische Kontakte.

11.11.2019 16:34 • von Jonas Kiß
Zu Gast beim japanischen Label Toy's Factory (von links): Gregor Samsa (Sounds Of Subterrania), Nhoah Hoena (R.O.T.), Ohori Masanori (Toy's Factory), Eduardo García (German Wahnsinn), Timotheus Wiesmann (IHM), Anett Lenk (Redlionmusic), Henning Mues (Euphorie) Andreas Degen (Akiba Dreams), Stefan Anowski (Michow Concerts), Adam Kesselhaut (Mesanic Music) und Isa Kanoko Suenaga (AHK Japan) (Bild: IHM)

In Kooperation mit der IHM (Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft) organisierte die Außenhandelskammer eine Delegationsreise nach Japan für Unternehmen der deutschen Musikwirtschaft. Die Markterkundung wurde im Rahmen des BMWI-Markterschließungsprogramms für kleine und mittelständische Unternehmen durchgeführt und fand vom 28. Oktober bis zum 1. November 2019 statt.

Durch die Reise erhielten die Teilnehmer die Chance, in Tokio künstlerische und unternehmerische Kontakte zu knüpfen und sich über Marktchancen und Potenziale zu informieren. Bei der fünftägigen Reise besuchten die deutschen Firmen die Musikmarktmesse Tokyo International Music Market (TIMM) und schauten bei Unternehmen der Musikwirtschaft Tokios vorbei. Zudem gab es eine Präsentationsveranstaltung der deutschen Teilnehmer vor Vertretern der japanischen Musikwirtschaft, diverse Networking-Events und mehrere Konzerte.

Aus Deutschland mit dabei waren die Künstler- und Konzertagentur Michow Concerts, die Independent-Label und Musikdienstleister Sounds Of Subterrania und Euphorie, die Bookingagentur Redlionmusic, der Veranstalter Akiba Dreams, das Tonstudio German Wahnsinn, die Musikproduktions- und Künstlermanagementfirma R sowie die Agentur Mesanic Music.

Die IHM, die stellvertretend für den bundesweiten Zusammenschluss regionaler und überregionaler Musikwirtschaftscluster aus Deutschland steht, unterstützte die Planungen fachlich. IHM-Geschäftsführer Timotheus Wiesmann begleitete die Reise.

Für Anett Lenk, Geschäftsführerin Redlionmusic, fiel der Austausch mit dem japanischen Musikmarkt positiv aus: "Unsere Erwartungen wurden erfüllt und zum Teil übertroffen. Die Meetings mit den beteiligten Unternehmen waren insgesamt sehr gut ausgewählt. Das Ziel, die bereits bestehenden Geschäftsbeziehungen im japanischen Musikmarkt zu festigen und weiter auszubauen, wurde erreicht. Wir würden uns sehr freuen, wenn dieses Konzept eine weitere Auflage bekommt, um den bilateralen Austausch weiter voran zu bringen."