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UK-Charts: Foals erstmals ganz oben

Ein enges Rennen um die Führungsposition der britischen Longplaycharts entscheiden die Foals mit "Everything Not Saved Will Be Lost - Part 2" gegenüber James Arthurs "You" für sich und landen hier ihre erste Nummer eins. Bei den Singles erweist sich Tones And I mit "Dance Monkey" einmal mehr als unbezwingbar.

28.10.2019 15:33 • von Frank Medwedeff
Endlich auf der Pole: Foals (Bild: Alex Knowles)

In den britischen Longplaycharts stürmen die Foals nach der ersten Verkaufswoche von Everything Not Saved Will Be Lost - Part 2" direkt an die Spitze des Klassements. Für die Rockband aus Oxford ist dies hier der erste Spitzenreiter ihrer Karriere. Mit ihren fünf vorherigen Studioalben hatte die Formation um Sänger Yannis Philippakis schon jeweils die Top 10 erreicht, darunter jeweils Rang zwei mit Holy Fire" (2013) und Everything Not Saved Will Be Lost - Part 1" im März 2019.

Laut der Official Charts Company (OCC) entschied die Band den Zieleinlauf indes nur ganz knapp vor James Arthur für sich, dessen Album You" nun an zweiter Stelle debütiert und Ed Sheerans No 6 Collaborations Project" auf Rang drei verdrängt.

Von null auf vier rocken sich Alter Bridge mit Walk The Sky". Lewis Capaldis Divinely Uninspired To A Hellish Extent" sinkt von drei auf fünf. Yungblud platziert seine EP The Underrated Youth" auf Anhieb auf Rang sechs, während Post Malone mit Hollywood's Bleeding" von vier auf sieben zurückfällt.

Der irische Sänger und Fernsehmoderator Daniel O'Donnell betritt die britische Charts-Szenerie auf Platz acht mit "Halfway To Paradise" - seinem 39. Top-40-Album im Vereinigten Königreich, wie die OCC anmerkt. Die Top 10 vervollständigen D-Block Europe mit "PTSD" (von fünf auf neun) sowie der Bohemian Rhapsody"-Soundtrack von Queen (von sieben auf zehn).

Das Nummer-eins-Album der vergangenen Woche, Giants Of All Sizes" von Elbow, findet sich erst auf Rang zwölf wieder.

In den UK-Singlescharts baut Tones And I mit Dance Monkey" ihre Regentschaft auf nunmehr vier Wochen aus. Der Hit der Australierin generierte nach Angaben der OCC in der aktuellen Erhebungswoche 81.000 Chartseinheiten - nicht zuletzt dank neun Millionen eingerechneten Streamingaufrufen des Songs.

Regard bleibt Zweiter mit Ride It". Post Malone verbessert sich mit Circles" von vier auf drei, und von sieben auf vier aufwärts geht es für Ed Sheerans Single South Of The Border" im Verbund mit Camila Cabello und Cardi B. Travis Scott behält seinen fünften Rang mit Highest In The Room".

Lewis Capaldi rückt mit "Bruises" von neun auf sechs vor und schiebt Dermot Kennedys Aufnahme Outnumbered" um eine Position zurück auf die Sieben. Von elf auf acht klettert der Track "Buss Down" von Aitch feat. Ziezie. Jorja Smiths "Be Honest", ihre Kollaboration mit Burna Boy, geht um einen Rang nach unten auf neun, während sich Maroon 5 mit Memories" von 19 auf zehn steigern.