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IFPI und WIN schließen sich in Datenfragen kurz

In einem auf diesem Niveau seltenen Schulterschluss zwischen Musikkonzernen und unabhängigen Musikunternehmen haben sich die Branchenverbände IFPI und WIN auf eine Zusammenarbeit in Hinblick auf den Austausch von Daten verständigt. Als Partner beim RDx getauften Projekt ist zudem die PPL mit an Bord.

22.10.2019 15:52 • von
Gemeinsames Projekt in Sachen Datenverarbeitung: IFPI und WIN bringen RDx auf den Weg und holen dazu die PPL an Bord (Bild: winformusic.org, Screenshot)

In einem auf diesem Niveau seltenen Schulterschluss zwischen den international agierenden Musikkonzernen und den unabhängigen Musikunternehmen der ganzen Musikwelt haben sich die Branchenverbände IFPI und WIN auf eine Zusammenarbeit in Hinblick auf den Austausch von Daten verständigt. Beide Organisationen gaben am 22. Oktober 2019 den offiziellen Startschuss zu dem RDx getauften Projekt, wobei RDx für Repertoire Data Exchange steht.

RDx soll dazu beitragen, im Bereich Recorded Music eine verlässliche Datenbasis für die Zusammenarbeit von Musikunternehmen und Lizenznehmern zu schaffen.

Als Partner ist zudem die PPL mit an Bord, die britische Verwertungsgesellschaft für Aufführungs- und Nebenrechte, die nun damit beauftragt wurde, die RDx-Plattform aufzusetzen und zu betreiben.

Während IFPI-CEO Frances Moore den RDx-Pakt als bedeutendes Beispiel einer Initiative lobt, von der letztendlich alle beteiligten Akteure profitierten, streicht WIN-COO Charlie Phillips heraus, dass Einnahmen aus Aufführungsrechten eine immer bedeutender Rolle im Umsatzmix der Indies spielen würden. Und für den PPL-CEO Peter Leathem ist klar: "Das ist in Hinblick auf die globale Datenverarbeitung ein signifikanter Schritt nach vorn."