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Deutsche Grammophon holt sich einen Joker ins Haus

Die Komponistin Hildur Guðnadóttir, die kürzlich mit einem Emmy für den "Chernobyl"-Soundtrack ausgezeichnet wurde und auch die Filmmusik zum aktuellen "Joker" beisteuerte, hat nun einen exklusiven Vertrag bei der Deutschen Grammophon unterschrieben.

15.10.2019 10:59 • von Jonas Kiß
Bei der Vertragsunterzeichnung (von links): Anusch Alimirzaie (A&R Manager New Repertoire), Clemens Trautmann (President Deutsche Grammophon), Hildur Guðnadóttir, Christian Badzura (Senior Director New Repertoire) und Hans-Christian Lohs (Product Manager) (Bild: Stefan Höderath)

Die Komponistin, Cellistin und Sängerin Hildur Guðnadóttir, die kürzlich mit einem Emmy für den Soundtrack zur HBO-Serie "Chernobyl" ausgezeichnet wurde und auch die Filmmusik zum aktuellen Kinofilm "Joker" beisteuerte, hat nun einen exklusiven Vertrag bei der Deutschen Grammophon unterschrieben.

Bereits im Mai veröffentlichte das Universal-Music-Label den "Chernobyl"-Soundtrack und auch die Arbeiten der Künstlerin mit Jóhann Jóhannsson sowie mit Víkingur Ólafsson für das Album "Bach Reworks" erschienen schon bei der Deutschen Grammophon.

Laut Clemens Trautmann, Präsident Deutsche Grammophon, zeichnen "Kreativität, Intellekt und Vorstellungskraft" Hildur Guðnadóttir aus: "Sie überschreitet Grenzen als Komponistin, Cellistin und Sängerin. Wer ihren Soundtrack zu Chernobyl kennt oder auch frühere Werke gehört hat, der weiß, wie innovativ ihre Musik ist. Wir sind begeistert, dass Hildur zum Gelblabel kommt."

Auch Christian Badzura, Senior Director New Repertoire Deutsche Grammophon, freut sich über den Neuzugang: "Hildurs musikalische Sprache ist zugleich persönlich und doch universell. Sie erschafft durch Klang unvergessliche Bilder und Stimmungen, die uns tief berühren."

Die in Berlin ansässige Künstlerin aus Island hat bereits die vier Soloalben "Mount A" (2006), "Without Sinking" (2009), "Leyfðu Ljósinu" (2012) und "Saman" (2014) veröffentlicht. Zudem arbeitete sie mit Künstlern wie Skúli Sverrisson, Jóhann Jóhannsson, múm, Sunn O))), Pan Sonic, Hauschka, Wildbirds & Peacedrums, Ryuichi Sakamoto, David Sylvian, The Knife, Fever Ray und Throbbing Gristle.