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Listen To Berlin: Awards präsentieren Nominiertenliste

Für sieben von neun Kategorien stehen nun die Nominierten für die Listen To Berlin: Awards fest. Unter den Kandidaten finden sich unter anderem Gudrun Gut, Frank Zander, die Green Music Initiative und die Max-Schmeling-Halle.

11.10.2019 13:47 • von Jonas Kiß
Haben ihr Veranstaltungsmanagement konsequent auf Nachhaltigkeit umgestellt und sogar 15 Schafe auf ihrem Dach als natürliche Rasenmäher eingesetzt: dasTeam der Max-Schmeling-Halle (Bild: Velomax)

Für sieben von neun Kategorien stehen nun die Nominierten für die Listen To Berlin: Awards fest. Unter den Kandidaten finden sich unter anderem Modeselektor ft. Tommy Cash in der Sparte "Innovationspreis Musikvideo" oder Frank Zander für den "Rolf Budde Preis für Haltung in der Musikwirtschaft". Zander tritt hier gegen die Initiativen Handiclapped - Kultur Barrierefrei und #Unteilbar an.

Erstmals gibt es zudem einen Preis für Nachhaltigkeit. Hier gehen Jacob Bilabel mit der Green Music Initiative, die Max-Schmeling-Halle und das Projekt Clubtopia des BUND ins Rennen.

Weitere Nominierte sind zum Beispiel Gudrun Gut, Mine und die queere Berliner Kulturinstitution SchwuZ. Dabei werden in neun Kategorien herausragende künstlerische Leistungen, nachhaltiges und zukunftsweisendes Engagement, Haltung und Zivilcourage, impulsgebendes musikjournalistisches Engagement, das innovativste Musikvideo, der beste Song des Jahres aus Berlin und die ausdrucksstärkste Marketingidee ausgezeichnet. Die komplette Shortlist gibt es online.

Ausgewählt hat die Nominierten eine zwölfköpfige Jury, bestehend aus Anne Haffmanns (Domino Records), Olaf Kretschmar (Berlin Music Commission), Jeannine Koch (re:publica), Tom Kurth (Native Instruments), AC Coppens (The Marketing Catalysts), Beatrice Roesner-Schuhknecht (Berliner Sparkasse), Jana Rahmlow (Berlin Music Commission), Matthias Jung (Landesmusikakademie/Most Wanted: Music), Nina Lütjens (Stiftung Zukunft Berlin), Peter Hayo (Get Physical Music), Staab (R.O.T.) und Stephan Hengst (Most Wanted: Music).

Die Berlin Music Commission verleiht die Listen To Berlin: Awards im Rahmen des Branchentreffs Most Wanted: Music (MW:M) Convention, der am 6. und 7. November stattfindet. Die Preisverleihung bildet am 5. November den Auftakt des Branchentreffs und geht vor rund 400 geladenen Gästen im Kesselhaus in der Kulturbrauerei über die Bühne.

Mit der Auszeichnung will die Berlin Music Commission besondere Menschen, Künstler und Projekte aus der Berliner Musikbranche ehren, "die einen bemerkenswerten Beitrag zur kulturellen und musikalischen Diversität der Hauptstadt leisten".

"Mit den Listen To Berlin: Awards zeichnet die Berlin Music Commission jedes Jahr die funkelnden Sterne des Berliner Musikuniversums aus und würdigt diese im Rahmen einer festlichen Gala", sagt Olaf "Gemse" Kretschmar, Vorstandsvorsitzender Berlin Music Commission: "Die Preise stellen Menschen, Künstler*innen und Projekte in den Mittelpunkt, die im vorangegangen Jahr einen besonders nachhaltigen Beitrag für die Entwicklung der Musikszene Berlins geleistet haben. Sie werden unabhängig von kommerziellen Gesichtspunkten verliehen und spiegeln die Vielfalt der Berliner Akteure wider."

Für zwei weitere Kategorien, den Jurypreis und den Publikumspreis, bei denen jeweils der stärkste Song von der zwölften "listen to berlin"-Compilation prämiert werden soll, veröffentlicht die Berlin Music Commission am 1. November eine Shortlist.

Die Listen To Berlin: Awards werden von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unterstützt, im Rahmen der Berliner Landesinitiative "Projekt Zukunft" durchgeführt und mit Mitteln aus den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Klaus Lederer, Kultursenator und Bürgermeister der Stadt Berlin, hat die Schirmherrschaft inne.