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Florian Drücke traf australische Botschafterin

Beim Reeperbahn Festival, das in diesem Jahr Australien als Länderschwerpunkt hatte, tauschten sich der BVMI-Vorstandsvorsitzende Florian Drücke und die australische Botschafterin in Deutschland, Lynette Wood, über wirtschaftliche und kulturpolitische Fragen aus.

26.09.2019 12:01 • von Dietmar Schwenger
Unterhielten sich auf der Reeperbahn: Florian Drücke (BVMI) und die australische Botschafterin Lynette Wood (Bild: MusikWoche)

Beim Reeperbahn Festival, das 2019 Australien als Länderschwerpunkt hatte, tauschten sich der BVMI-Vorstandsvorsitzende Florian Drücke und die australische Botschafterin in Deutschland, Lynette Wood, über wirtschaftliche und kulturpolitische Fragen aus.

Wood betont, das Reeperbahn Festival sei ein idealer Ort, um über die Wirtschaftskraft und die Relevanz der australischen Musikwirtschaft zu sprechen. "Australien als Fokusland auf dem Reeperbahn Festival 2019 unterstreicht die Stärke und den internationalen Erfolg der australischen Musikindustrie. Es ist fantastisch, wie viele großartige australische Acts es in Deutschland gibt - einem Land, das wie Australien im Musikbereich voller Leidenschaft und Talent steckt."

Florian Drücke streicht heraus, dass die BVMI-Mitglieder Partner deutscher, aber auch zahlreicher vielversprechender internationaler Musikerinnen und Musiker seien, die sie für den deutschen Markt aufbauen und/oder von hier aus international breaken. "Dadurch binden sie viele Talente, die ihrerseits den Musikstandort Deutschland bereichern."

Die internationalen Aktivitäten des Reeperbahn Festivals, die im Oktober 2019 mit Konzerten und Netzwerkveranstaltungen durch Deutschland beginnen, sollen der australischen Musikwirtschaft die Möglichkeit geben, sich in Deutschland zu präsentieren.

"Das Reeperbahn Festival ist der größte Branchentreff der deutschen Musikwirtschaft und ich freue mich gemeinsam mit der australischen Botschafterin über den 'Aussie'-Fokus, ein guter Anlass für die Branche, sich mit dem Markt intensiver auseinanderzusetzen und sich gegenseitig zu inspirieren."

Beim Reeperbahn Festivals traten insgesamt 17 australische Acts auf, zudem gab es mehrere Netzwerk-Events wie das Aussie BBQ am 20. September. Die australische Exportinitiative Sounds Australia, die in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum feiert, unterstützte die Auftritte von Bands wie Press Club, Dobby und William Crighton oder You Am I.

"Da Popularmusik aus Australien und Deutschland so vielfältig und erfolgreich ist, werden beide Länder von weiteren Kooperationen und Beziehungen profitieren", ist sich Wood sicher.