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Lollapalooza-Ableger soll nach München kommen

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll München ein neues Festival bekommen. Demnach sei für September 2020 erstmals ein Ableger des Lollapalooza Festivals unter dem Namen Superbloom im Olympiapark geplant.

18.09.2019 14:38 • von Frank Medwedeff
Angedachter Austragungsort: der Münchner Olympiapark (Bild: Olympiapark)

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll München ein neues Festival bekommen. Demnach sei für September 2020 erstmals ein Ableger des Lollapalooza Festivals unter dem Namen Superbloom im Olympiapark geplant. Ein Pressesprecher der Olympiapark GmbH bestätigte unter anderem der "Süddeutschen Zeitung", dass man diesbezüglich in Gesprächen sei. Laut "Münchner Merkur" seien die Verhandlungen offenbar schon weit fortgeschritten und die Verträge "kurz vor der Unterschrift" mit dem "Veranstalter aus Berlin".

In der Bundeshauptstadt hat die FRHUG Festival GmbH, ein Tochterunternehmen von Goodlive, am 7. und 8. September 2019 gerade die fünfte Ausgabe von Lollapalooza Berlin ausgerichtet und dabei rund 85.000 Besucher mit Acts wie David Guetta, den Kings Of Leon, den Twenty One Pilots, Billie Eilish, Kraftklub, Khalid, Rita Ora, Martin Garrix, Marteria & Casper, Ufo361 oder Olli Schulz ins und um das dortige Olympiastadion gezogen.

Das von Rockstar Perry Farrell von Jane's Addiction gegründete Lollapalooza Festvial findet in den USA mittlerweile regelmäßig in Chicago statt. Außer in Berlin gibt es Ableger in Paris, Stockholm, Buenos Aires, Sao Paulo und Santiago de Chile. Lollapalooza bietet neben Musik aber auch viele andere Programmpunkte wie bildende Kunst, Theater, Comedy, Workshops, Lesungen oder Infostände.

Dieses Crosssover-Konzept ist auch für das Münchner Festival angedacht, wie Christine Strobl (SPD), Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Olympiapark GmbH, der "Süddeutschen Zeitung" bestätigt hat. Demnach würde Superbloom ebenfalls einen "breiten Kunst- und Kultur-Einschlag" bekommen.

Bislang geplant ist laut Strobl, dass sich ein Großteil des Geschehens im Olympiastadion und der Olympiahalle abspielen soll. Strobl möchte dem Ergebnis der laufenden Verhandlungen nicht vorgreifen. Wenn das Festival zustandekomme, sei das jedoch zu begrüßen und "ein Schritt, der den Olympiapark weiter belebt".