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UK-Behörden winken Merger von AEG Facilities und SMG durch

Zumindest in Großbritannien gibt es grünes Licht für die im Februar 2019 angekündigte Fusion der Hallenbetreiber AEG Facilities und SMG.

11.09.2019 13:28 • von Dietmar Schwenger
Wird Teil von ASM Global: die König-Pilsener-Arena in Oberhausen (Bild: Kai Kuczera)

Zumindest in Großbritannien gibt es grünes Licht für die im Februar 2019 angekündigte Fusion der Hallenbetreiber AEG Facilities und SMG. "Wir freuen uns, dass der angestrebte Merger zwischen AEG Facilities und SMG von der U.K. Competition And Markets Authority (CMA).eine bedingungslose Freigabe erhalten hat", teilen die Partner in einem gemeinsamen Statement mit.

AEG Facilities und SMG wollen die Transaktion nun Anfang Oktober abschließen. Die neue Gesellschaft soll dann den Namen ASM Global tragen. An dem neuen Unternehmen halten AEG Facilities und die Beteiligungsgesellschaft Onex, die 2017 SMG für eine Milliarde Dollar übernommen hatte, jeweils 50 Prozent.

In Deutschland betreibt AEG Facilities die Mercedes-Benz Arena Berlin und die Barclaycard Arena in Hamburg, während SMG die Oberhausener König-Pilsener Arena unterhält. Zu der neuen Gesellschaft gehören nun mehr als 310 Spielstätten auf fünf Kontinenten.

Der Hauptgeschäftssitz von ASM Gobal wird Los Angeles, die Büros von SMG in West Conshohocken, in der Nähe von Philadelphia, im US-Bundesstaat Pennsylvania, bleiben als Standort für Schlüsselbereiche erhalten.

AEG bleibt bei dem Deal der Besitzer der Immobilien, Liegenschaften und Plätze, diese sind nicht vom Merger betroffen. Dazu gehören die Entertainment Districts und Gebäude etwa in Hamburg, Berlin, Los Angeles und London sowie die AEG-Divisionen in den Bereichen Entwicklung, Sport, Sponsoring oder Musik wie das Veranstaltungsgeschäft von AEG. Onex bringt hingegen das gesamte Investment in SMG in den Merger ein.

"Dieser Merger ist ein riesiger Schritt für unsere Industrie", hatte Wes Westley, CEO & President SMG, im Februar erklärt. "Wir freuen uns, diese komplementären Geschäfte zusammenzubringen, um den Qualitätsstandard beim Venue Management weiter zu verbessern." Man plane nun, die Innovationsgeschwindigkeit zu erhöhen, indem man die Expertise der beiden Unternehmen mit dem Ziel der Wertsteigerung zusammenführe. Auch könne man dadurch weltweit den Kommunen und Spielstättenbetreibern sowie den Mitarbeitern verbesserte Möglichkeiten bieten.