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Music Women Germany legen auf der Reeperbahn los

Am 19. September kommt es beim Katerfrühstück der GEMA, des VUT und der Keychange-Initiative auf dem Reeperbahn Festival zur Gründung des Netzwerks Music Women Germany.

04.09.2019 16:43 • von Dietmar Schwenger
Gemeinsam mit RockCity Hamburg für das neue Netzwerk verantwortlich: Andrea Rothaug (Bild: RockCity Hamburg)

Am 19. September 2019 kommt es beim Katerfrühstück der GEMA, des VUT und der Keychange-Initiative auf dem Reeperbahn Festival zur Gründung des Netzwerks Music Women Germany. Zudem soll dort eine spezielle Datenbank vorgestellt werden, die Informationen zu diesem Bereich sammelt.

Music Women Germany ist die neue Dachorganisation von 16 regionalen Landesinitiativen. Ihr geht es darum, Frauen in der Musikwirtschaft zu fördern, vernetzen und sichtbar zu machen, aber aber auch bestehende Netzwerke in Deutschland zu stärken.

Für die Idee, das Konzept und die Umsetzung des Projekts ist Andrea Rothaug mit RockCity Hamburg verantwortlich. Sie erhielt den Auftrag von der Planungsgruppe des Hamburger Musikdialogs, der 2017 zum Thema "Gender Gap in der Musikbranche" auf dem Reeperbahn Festival stattfand.

Die Trägerschaft für alle bereits gegründeten regionalen Netzwerke haben verschiedene Institutionen übernommen. Die Berlin Music Commission ist Trägerin der regionalen Zweigstelle des Landes Berlin, musicBwomen. RockCity Hamburg übernimmt dies für die Zweigstelle des Landes Hamburg, musicHHwomen.

Der VpBy ist in Trägerschaft für das Land Bayern für musicBYwomen verantwortlich, und die Popakademie Baden-Württemberg trägt die musicBWwomen. Die c/o pop kümmert sich mit der popNRW um die Zweigstelle musicNRWwomen.

Die Trägerschaft für die Music Women Germany übernimmt der BV POP - Bundesverband Populärmusik. Zusätzlich sollen der Vorstand und 20 Botschafterinnen aus verschiedenen Bereichen der Musikwirtschaft die Music Women Germany repräsentieren.