chartwoche.de

Charts KW 36: Helene Fischer vor Taylor Swift im Ziel

Helene Fischer schwingt sich mit dem Livemitschnitt "Helene Fischer - Die Stadion-Tour" direkt an die Spitze der deutschen Top 100 Longplay und fährt den Wochensieg vor US-Superstar Taylor Swift mit "Lover" ein. Bei den Singles heißt der neue Hit von Capital Bra und Samra schon "Nummer 1" - und wird diesem Namen auch gleich gerecht.

30.08.2019 16:35 • von Frank Medwedeff
Rekordfrau der Top 100 Longplay: Helene Fischer (Bild: Anelia Janeva)

Helene Fischer schwingt sich mit dem als Tonträger wie audiovisuell erhältlichem Livemitschnitt Helene Fischer - Die Stadion-Tour" direkt an die Spitze der deutschen Top 100 Longplay. Wie GfK Entertainment bestätigt, verbringt die Schlagerkönigin insgesamt die 29. Woche in ihrer Karriere auf der Pole Position der deutschen Longplayhitliste - was keiner anderen Solokünstlerin bis dato je gelungen ist. Fischer setzt zudem eine andere imposante Serie fort: Seit 2011 gibt es kein Jahr, in dem sie nicht auf Platz eins der Albumcharts hierzulande zu finden war. Parallel zum neuen Livemitschnitt klettert auch das letzte Studiowerk, Helene Fischer", als Aufsteiger der Woche wieder signifikant von Platz 95 auf 37.

Tom Bohne, President Music Domestic Universal Music Deutschland kommentiert Fischers neuerlichen Triumph wie folgt: "Vom Start weg auf die Nummer eins. Platin innerhalb einer Woche. Und auch die Aufzeichnung ihrer Weihnachtsshow war in nur 15 Minuten ausverkauft. Mit jeder Show und jeder Veröffentlichung verschiebt Helene die Grenzen ihres Künstlerkosmos, um den Fans noch intensivere und noch großartigere Erlebnisse zu bieten. Ein Versprechen, das sie auch mit ihrer Stadion-Tour und der dazu gehörigen Live-CD und -DVD einmal mehr perfekt einlöst. Gratulation an Helene und das gesamte Team zu diesem traumhaften Erfolg."

Frank Briegmann, CEO & President Universal Music Central Europe und Deutsche Grammophon, merkt an: "Nach ein paar Stunden im 'Helene-Kosmos' fühlen sich die Menschen verändert, besser - auf jeden Fall besser gelaunt. So war ihre Stadion-Tour einmal mehr ein echtes Entertainment-Highlight und sicher auch eine der größten und längsten Sommerpartys des vergangenen Jahres. Ihr heutiges Nummer-eins-Live-Album bringt dieses Gefühl noch einmal zurück. Dein gesamtes Universal-Music Team gratuliert Dir, liebe Helene, zu diesem tollen Einstieg an die Chartspitze."

Der populärsten deutschen Sängerin der Gegenwart muss sich selbst Taylor Swift geschlagen geben: Ihr neues Studioalbum, Lover", kommt nach der Startwoche auf den zweiten Platz.

Rang drei sichert sich der nächste Neueinsteiger, Hansi Hinterseer, mit Ich halt zu dir". Hinterseer freut sich: "Das fühlt sich guat an, dass ich mit meinem neuen Album auf Platz drei ganz vorne in den Charts dabei bin, und wie gut die neuen Lieder ankommen. Danke, Leitln, Danke! Bärig, wie das ganze Telamo-Team von der ersten Minute an mitgezogen hat und mit Freude dabei ist."

Und Ken Otremba, der Telamo-Geschäftsführer, sagt: "Was für ein großartiges Ergebnis! Mit diesem Top-3-Charteinstieg zeigt Hansi Hinterseer, dass er auch im 25. Jahr seiner Musikkarriere zu den absoluten Topstars der Szene gehört. Wir freuen uns sehr, dass wir gleich mit dem ersten Album unserer Zusammenarbeit dieses Topresultat erreichen konnten. Das Resultat zeigt auch, dass die Kooperation mit den Partnern Starwatch Entertainment und Warner Music erneut bestens funktioniert."

Sarah Connor verliert eine Position und belegt mit Herz Kraft Werke" jetzt Platz vier. Rammstein verbessern sich hingegen mit ihrem gleichnamigen Album von acht auf fünf.

New Model Army rocken sich From Here" aus dem Stand auf Rang sechs. Ed Sheeran macht mit seinem No 6 Collaborations Project" drei Plätze gut und ist jetzt Siebter des Klassements. Der Pfeil nach unten zeigt hingegen für die restlichen Top-Ten-Titel, Volbeats Rewind, Replay, Rebound" (von sieben auf acht), Giovanni Zarrellas La Vita È Bella" (von fünf auf neun) sowie Slipknots We Are Not Your Kind" (von sechs auf zehn).

Hyperaktiv" sprintet Rapper AchtVier von null auf 14. Die nächsten beiden Neuzugänge kommen aus dem Metal-Lager: Sacred Reich aus Phoenix, Arizona, erleben ihr Awakening" im deutschen Chartsgeschehen auf Rang 15; und Renegades", das neue Album der bayerischen Formation Equilibrium, debütiert an 17. Stelle.

Der Darmstädter Rapper Mädness reiht sich nach der Startwoche von OG" auf Rang 22 ein - zwei Plätze vor der Nürnberger Band Freedom Call und derem "M.E.T.A.L."-Album. Auf Großbuchstaben mit Punkten im Titel setzt auch der HipHop-Künslter Soufian aus Offenbach. Sein "S.O.S."-Hilferuf wurde erhört, und er darf auf Rang 26 Einzug in die Charts halten. Letzter Neuzugang in der oberen Chartshälfte ist dann auf Rang 48 Die Liga Der Gewöhnlichen Gentleman mit Fuck Dance, Let's Art!".

Universal Music ist top in der Rangliste der Vertriebsfirmen zu den Top 100 Longpaly mit einem Marktanteil von 56,6 Prozent. Warner Music nimmt die zweite Position ein (21,4 Prozent). Sony Music belegt Rang drei (11,5 Prozent), gefolgt von Believe/GoodToGo (5,4 Prozent) und Kontor/Edel (2,7 Prozent).

Nummer 1" heißt schon die neue Single von Capital Bra & Samra. Konsequenterweise werden die beiden erfolgsverwöhnten Rapper diesem Titel gleich gerecht und übernehmen die Tabellenführung in den Top 100 Singles. Laut GfK Entertainment lieferte indes Newcomer Apache 207 seinen beiden prominenten Genrekollegen ein "bis zuletzt spannendes Rennen" und kommt mit seinem Titel "Roller" nur mit geringem Rückstand auf Rang zwei an. Somit muss die von Shawn Mendes und Camila Cabello besungene Señorita" von eins auf drei hinuntersteigen.

Die Top 5 ergänzen wiederum zwei neu gelistete Singles: Shirin David lässt ihre Brillis" auf Rang vier funkeln, und Miami Yacine zieht sein Intro-Résumé" auf Position fünf.

Den Sprung in die Top 10 schafft per Steigerung von Rang 18 auf neun in dieser Woche der Dance Monkey" von Tone And I - so der Künstlername der australischen Singer/Songwriterin Toni Watson.

47,1 Prozent weist der Marktanteil von Universal Music an den Top 100 Singles aus, was auch hier die unangefochtene Tabellenführung im Wochenranking bedeutet. Dahinter geht es recht knapp zu zwischen Sony Music (18,7 Prozent), Warner Music (17,3 Prozent) und Believe/GoodToGo (13,9 Prozent), Kontor/Edel reichen 2,5 Prozent für den fünften Rang.

In den Top 30 Compilations hält die Dominanz der Bravo Hits 106" auch in der fünften Chartswoche an. Einziger Neueinsteiger im Vorderfeld ist hier Future Trance Vol 89": Die Dance-Kopplung bringt es sofort auf den zweiten Platz und verdrängt The Dome - Summer 2019" auf die dritte Position.

Sony Music behauptet hier die Spitzenstellung unter den Vertriebsfirmen mit 48,7 Prozent Marktanteil gegenüber Universal Music (36,3 Prozent). Kontor/Edel folgt auf dem dritten Rang (8,0 Prozent). Warner Music kommt auf 3,6 Prozent, und liegt damit knapp vor Believe/GoodToGo (3,2 Prozent).