Events

Springer nennt Details zum neuen IMA-Musikpreis

Das Axel Springer Mediahouse Berlin arbeitet weiter dran, das Echo-Vakuum mit einem neuen Musikpreis zu füllen. Inzwischen stehen zum Beispiel die Partner in den Bereichen Produktion, Artist Relations und PR für die International Music Awards fest.

27.08.2019 11:07 • von

Während auf Konzernebene gerade der Einstieg der Beteiligungsgesellschaft KKR beim Verlagshaus Axel Springer für Schlagzeilen sorgt, arbeitet das Axel Springer Mediahouse Berlin weiter dran, das Echo-Vakuum mit einem neuen Musikpreis zu füllen. Inzwischen stehen zum Beispiel die Partner in den Bereichen Produktion, Artist Relations und PR für den International Music Awards hosted by Rolling Stone getauften Preis fest.

So tritt die ProSiebenSat.1-Tochter Redseven Entertainment als Produzent der Show auf, während die Münchner Agentur Pacific Entertainment von Joe Hugger und Sven Schäferkord die Artist Relations verantwortet. Beide Seiten arbeiteten zum Beispiel schon gemeinsam an den About You Awards, die sich als Preisverleihung für Social Media-Persönlichkeiten und andere Influencer verstehen. Als Ansprechpartner für die Presse fungiert bei den IMAs zudem die Berliner Kommunikationsagentur Kruger Media von Michael Frohoff. Inhaltlich und redaktionell betreut das Team des "Rolling Stone" die IMAs.

Deren Premiere soll, so viel stand schon im Frühjahr fest, als Springer die Pläne für den Musikpreis offiziell bestätigte, am 22. November 2019 in der Verti Music Hall in Berlin steigen.

Bei Springer verspricht man eine "neuartige Liveshow", die "bewusst mit alten Traditionen" brechen soll: "Musikalische Emotionen statt langer Reden, Live-Atmosphäre statt Musik aus der Konserve sowie ungewöhnliche Kombinationen von Künstlern, Live-Streaming statt klassischem Fernsehen", heißt es noch wenig konkret aus Berlin.

Fix ist derweil, dass sich eine international besetzte Experten-Jury um die Nominees und Sieger in sechs Preiskategorien kümmern soll. Beim Axel Springer Mediahouse Berlin verweist man bei dem 26-köpfigen Gremium unter anderem auf Charli XCX, Liam Gallagher, Joy Denalane, Cro, Rufus Wainwright und Adam Green, aber auch auf Benjamin von Stuckrad-Barre, die Künstler in den sechs Kategorien "Commitment", "Style", "Future", "Sound", "Visuals" und "Beginner" auf die jeweilige Shortlist wählen sollen.

Hinzu kommt ein Publikumsvoting in der Kategorie "Performance" und ein "Hero" getaufter Award fürs Lebenswerk.

"Wir wollen Künstlerinnen und Künstler auszeichnen, die mit ihrer Musik für Innovationen und Wagemut, Haltung und Engagement stehen, aber auch den Sound, die Technik und die Perspektiven von Morgen prägen", verspricht Sebastian Zabel als Chefredakteur des "Rolling Stone".