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ESA-Astronaut spielte DJ-Set im Weltall für BigCityBeats

Das laut BigCityBeats-Angaben erste DJ-Set im Weltall spielte der ESA-Astronaut und zukünftige Kommandant der ISS, Luca Parmitano, an Bord der internationalen Weltraumstation.

14.08.2019 16:58 • von Dietmar Schwenger
Legte im Weltall unter anderem Musik von Robin Schulz auf: Astronaut Luca Parmitano als DJ in der ISS (Bild: BigCityBeats)

Das laut BigCityBeats-Angaben erste DJ-Set im Weltall spielte der ESA-Astronaut und zukünftige Kommandant der ISS, Luca Parmitano, an Bord der internationalen Weltraumstation. Am 13. August 2019 wurde das zwölfminütige Set, das aus Titeln von Sunbeam, Robin Schulz und Vize feat. Lania bestand, von der ISS zur BigCityBeats World Club Dome Cruise Edition nach Ibiza übertragen, wo das Kreuzfahrtschiff "Norwegian Pearl" derzeit vor Anker liegt.

Die Aktion ist ein weiteres Resultat der Zusammenarbeit zwischen BigCityBeats-Gründer Bernd Breiter und der Europäischen Weltraumorganisation ESA. "Die Vereinigung von Wissenschaft und Entertainment erreicht in der Kooperation von ESA und BigCityBeats neue Dimensionen. Forschung und Musik auf einem neuen Level", heißt es aus Frankfurt.

An Bord des Schiffs waren rund 2500 Passagiere und 100 VIP-Gäste wie Giulia Siegel, Maren Gilzer ("Glücksrad"), der ehemalige Torwart Roman Weidenfäller, Schwimm-Olympiasieger Michael Groß, das schwedische Model Marcus Schenkenberg oder Jasmin "Blümchen" Wagner sowie DJs wie Robin Schulz, Don Diablo, Felix Kröcher, Dr. Motte und Le Shuuk.

Im Hintergrund war bei der Übertragung die gehisste Flagge des BigCityBeats World Club Dome zu sehen, während Parmitano auf einem iPad und digitalem Mischpult spielte.

Nach dem Set schickte Parmitano noch eine Grußbotschaft aus dem All an Bernd Breiter und die Partygäste: "Es war eine unglaubliche Möglichkeit für alle von uns, einen Traum wahr werden zu lassen. Diese Möglichkeit, Wissenschaft und Musik zu vereinen, war eine großartige Erfahrung. Ich hoffe, dass nun jeder die Welt ein kleines bisschen mit anderen Augen sieht und das Leben genießt - auf genau diesem Weg wie wir das hier oben auf der ISS machen."