Events

Anchor-Jury bei Reeperbahn Festival New York Edition vorgestellt

Vom 17. bis 20. Juni fand in New York die vierte Reeperbahn Festival New York Edition im Rahmen der A2IM Indie Week statt. Zu den Höhepunkten gehörte die Vorstellung der Jury des vierten Anchor Awards.

21.06.2019 14:54 • von Dietmar Schwenger
Sie wollen beim Reeperbahn Festival wieder ein Talent finden (von links): Tony Visconti, Kate Nash, Peaches und Bob Rock (Bild: Reeperbahn Festival)

Vom 17. bis 20. Juni 2019 fand in New York die vierte Reeperbahn Festival New York Edition im Rahmen der A2IM Indie Week statt. Zu den Höhepunkten gehörte am 19. Juni die Vorstellung der Jury des vierten Anchor Awards in der Rockwood Music Hall.

Moderator Brad Wagner präsentierte dabei neben Tony Visconti, der als Jurypräsident bei allen bisherigen Anchor Awards dabei war, den Produzenten Bob Rock, Singer/Songwriterin Kate Nash sowie die Sängerin und Produzentin Peaches. Ebenfalls in der Jury sitzen 2019 die australische Radio- und Fernsehmoderatorin Zan Rowe und Beatsteaks-Sänger Arnim Teutoburg-Weiß, die es beide jedoch nicht nach New York geschafft hatten.

Nach der Jury-Vorstellung folgte ein international besetzter Showcaseabend, bei dem neben den deutschen Bands Gurr und Leoniden auch die österreichische Songwriterin Mira Lu Kovacs, das Indie-Quintett Yes We Mystic, Multi-Instrumentalist ORI, Songwriterin Renata Zeiguer sowie die Punkrocker Surfbort auftraten.

Die vierte Ausgabe der Reeperbahn Festival New York Edition verzeichnete mit einem Anstieg auf 47 Repräsentanten deutscher und europäischer Unternehmen eine Rekordbeteiligung, die belege, wie fest verankert die internationalen Aktivitäten des Reeperbahn Festivals in der europäischen Musikwirtschaft inzwischen seien, teilen die Reeperbahner mit.

Die Delegierten erhielten bei Netzwerktreffen im Rahmen der größten Konferenz unabhängiger nordamerikanischer Musikunternehmen A2IM (American Association of Independent Music) die Möglichkeit, neue Kontakte mit potenziellen Partnern aus dem US-Markt zu knüpfen und bereits bestehende Netzwerke auszubauen.

Am 18. Juni wurden bei dem von Byta-Gründer Marc Brown moderierten Panel "#HowWeListen - The Latest Trends In Music Consumption, Distribution And Cooperation Between The German/European and North American Music Markets" aktuelle Herausforderungen und Chancen der transatlantischen Zusammenarbeit diskutiert. Als europäische Vertreter saßen Ralph Boege (Managing Director Paradise Entertainment & Distribution/Paradise Americas), Björn Mathes (Managing Director Ferryhouse Productions) sowie Sarah Stam (Artist & Label Manager/Set The Tone) gemeinsam mit Jenny Kaufman (Head of Digital Strategy Terrorbird Media) auf dem Panel.

"Die Reeperbahn Festival Edition in New York ist eine Erfolgsgeschichte", sagt Alexander Schulz, Geschäftsführer Reeperbahn Festival. "In diesem Jahr konnten wir knapp 50 Unternehmen aus Deutschland und Europa eine Teilnahme an unserem gemischten Programm-Angebot ermöglichen - mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Das attraktive Veranstaltungskonzept ist auch Vorlage für unsere erweiterten jährlichen Kulturwirtschafts-Angebote an kleine und mittelständische Unternehmen aus der Musikwirtschaft in anderen Destinationen. In den kommenden zwölf Monaten gibt es zusätzliche internationale Editionen des Reeperbahn Festivals in Accra, Los Angeles, Nashville und Peking. Auf die sehr große Nachfrage aus der Branche sollten wir in Zukunft eingestellt sein."

Die vierte Reeperbahn Festival New York Edition fand im Kontext der sogenannten Sequencer Tour statt. Die Sequencer Tour im Rahmen des Deutschlandjahrs USA wird vom Auswärtigen Amt gefördert, vom Goethe-Institut realisiert und unterstützt vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI).

Für den Deutschen Bundestag besuchte MdB und Bundesministerin a.D. Barbara Hendricks die Veranstaltung: "Mit dieser Initiative wollen wir die starken Beziehungen, die unsere beiden Länder verbinden, noch sichtbarer machen. Denn Deutschland und Amerika passen und gehören wunderbar together", formulierte Hendricks.