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CTS Eventim reagiert auf Urteil zur Maut-Abgabe

In Abstimmung mit dem staatlichen Auftraggeber wollen CTS Eventim und Partner Kapsch TrafficCom nun die Auswirkungen des EuGH-Urteils zur deutschen Maut-Gebühr prüfen. "Schutzbestimmungen" sollen dabei "Vermögensschäden" für die Betreibergesellschaft und ihre Gesellschafter vorbeugen.

18.06.2019 17:36 • von Dietmar Schwenger
Erhielt Ende 2018 den Auftrag für CTS Eventim, die deutschen Maut-Gebühren zu erheben: Klaus-Peter Schulenberg (Bild: CTS Eventim)

Auf die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), dass die geplante deutsche PKW-Maut gegen EU-Recht verstoße, reagiert der Livekonzern CTS Eventim, der zusammen mit dem Partner Kapsch TrafficCom die sogenannte Infrastrukturabgabe erheben wollte, mit einer ersten Stellungnahme:

"Gemeinsam mit Kapsch TrafficCom arbeiten wir seit Ende 2018 daran, dass die Erhebung der Infrastrukturabgabe planmäßig starten kann. In Abstimmung mit unserem Auftraggeber prüfen wir nun die Auswirkungen des EuGH-Urteils auf unsere Zusammenarbeit. Unsere Verträge enthalten Schutzbestimmungen, die Vermögensschäden für die Betreibergesellschaft und ihre Gesellschafter vorbeugen. Dies gilt auch für den Fall, dass die Infrastrukturabgabe nicht eingeführt werden sollte."