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Telamo und Giovanni Zarrella stellten neues Album in München vor

Bei einem Mediendinner in H'ugo's Pizza-Bar-Lounge in München sprach Giovanni Zarrella über sein kommendes Album, auf dem er deutsche Schlager auf Italienisch singt. Telamo veröffentlicht "La Vita É Bella" am 19. Juli.

13.06.2019 09:57 • von Dietmar Schwenger
Präsentierten das neue Album in München: Birte Goldbrunner (Telamo) und Giovanni Zarella (Bild: MusikWoche)

Bei einem Mediendinner in H'ugo's Pizza-Bar-Lounge in München sprach Giovanni Zarrella am 12. Juni über sein kommendes Album, auf dem er deutsche Schlager auf italienisch singt. Telamo veröffentlicht "La Vita É Bella" am 19. Juli 2019 auf dem eigenen Pop-Label 221 Music im Vertrieb von Warner Music.

"Ich habe lange gewartet mit einem neuen Album, weil ich etwas gesucht habe, mit dem ich mich zu 100 Prozent identifizieren kann", erzählt der Künstler, der zusammen mit seinem Telamo-Labelkollegen Ross Antony seine Karriere einst bei der Castingband Bro'Sis begann. "Es sollte kein weiteres Projekt wie mein Swing-Album mit Vintage Vegas werden, sondern eines, das meine deutsch-italienische Identität nachhaltig zum Ausdruck bringt."

Gemeinsam mit dem Produzenten Christian Geller, der unter anderem auch den Telamo-Künstler Eloy de Jong produziert, habe man die Idee gehabt, deutsche Schlager auf italienisch zu singen. "Ich bin als Kind im Restaurant meiner Eltern mit dem deutschen Schlager aufgewachsen, der dort neben der italienischen Musik immer lief", sagt Giovanni Zarrella, der sich auch als Moderator, Dokusoap-Protagonist, Schauspieler, Synchronsprecher und Blogger einen Namen gemacht hat.

Auf dem Album finden sich nicht nur Titel aus den vergangenen 20 Jahren wie die italienischen Fassungen von "Ein Stern (der deinen Namen trägt)" oder "Das Beste" von Silbermond, sondern auch Zarrellas Interpretationen von Nino de Angelos "Jenseits von Eden", Roland Kaisers "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben", Wolfgang Petrys "Wahnsinn" oder Peter Maffays "So bist du".

"Besonders freut mich, dass wir die Zusagen der Verlage alle problemlos bekommen haben", berichtet der Künstler, der sich die Übersetzungen alle freigeben lassen musste, da er zwar am Sinn und Aussage der jeweiligen Songs nichts geändert, aber viel Zeit darauf verwandt habe, eine auch phonetisch gut klingende Sprache zu verwenden, die an das Original anknüpfen sollte. So wurde aus "Atemlos" "Anche tu" (Auch du).

"Mit dem fertigen Album bin ich extrem zufrieden, weil ich fühle, endlich angekommen zu sein. Das ist die Musik, die ich machen will", betont der Sänger, der neben zahlreichen TV-Terminen sich auch vorstellen könnte, das Album live auf einer Tour umzusetzen, "denn auf einer Bühne zu stehen und ein Publikum zu sehen, das nur für dich gekommen ist - das ist das Sahnehäubchen für jeden Künstler."