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Ramona Pop wird Schirmherrin von musicBwomen

Im November 2018 gründete sich das Netzwerk musicBwomen. Nun nimmt das von der Berlin Music Commission getragene Netzwerk die Arbeit mit einer Beratungsstelle für Musikfrauen auf. Die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop fungiert dabei als Schirmherrin.

13.06.2019 11:28 • von Jonas Kiß
Sieht Frauen in der Musikwirtschaft unterrepräsentiert: Ramona Pop (Bild: Hoffotografen)

Im November 2018 gründete sich das Netzwerk musicBwomen. Nun nimmt das von der Berlin Music Commission getragene Netzwerk die Arbeit mit einer Beratungsstelle für Musikfrauen auf. Die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop fungiert dabei als Schirmherrin.

"Frauen in der Musikwirtschaft sind noch immer unterrepräsentiert", sagt Pop: "Ob als Produzentinnen, Musikerinnen oder Veranstalterinnen - wir brauchen mehr Frauen in allen Bereichen der Musikwirtschaft. Daher übernehme ich gerne die Schirmherrschaft für das Berliner Musikfrauen-Netzwerk musicBwomen, um Mentoring, Empowerment und Vernetzung von Frauen für Frauen voranzubringen."

Neben Ramona Pop repräsentieren Katja Lucker (Musicboard Berlin), Désirée J (VUT, Music Industry Women, Snowhite Records), Melissa Perales (Torstrassenfestival, M:Soundtrack, Night School), Jovanka von Wilsdorf (BMG Rights Management, Jokasong) und Achan Malonda (Malonda) die Berliner Zweigstelle von musicwomen.

"Nach wie vor muss es um Diversität auch in der Musikbranche gehen, wir stehen erst am Anfang", kommentiert Katja Lucker: "Umso wichtiger ist es, Netzwerke zu unterstützen, die selbstverständlich Frauen und die queere Szene in der Musikwelt aufzeigen, denn sie sind alle da und machen eine tolle Arbeit!"

Für die Berlin Music Commission sei es ein zentrales Anliegen, den Strukturwandel in der Musikindustrie voranzutreiben, "indem wir Gleichberechtigung und Diversität fördern und eine integrative Zugangssituation gestalten", wie es aus Berlin heißt.

"Homogenität ist langweilig und kontraproduktiv - nur durch Diversität entstehen neue und fortschrittliche Ideen", erklärt Olaf Kretschmar, Vorstandsvorsitzender bei der Berlin Music Commission: "Die Musikbranche braucht daher dringend mehr Frauen in Führungspositionen, um sich innovativ aufstellen zu können."

musicBwomen ist Teil der bundesweiten Initiative musicwomen zur Förderung, Vernetzung und Sichtbarmachung von Frauen in der Musikwirtschaft. Andrea Rothaug gründete musicwomen 2017 in Kooperation mit RockCity Hamburg.