Unternehmen

IMRO nutzt ICE für Onlinelizenzen

Die irische Verwertungsgesellschaft Irish Music Rights Organanisation (IMRO) hat eine Partnerschaft mit ICE geschlossen. Das Gemeinschaftsunternehmen ICE will IMRO im Rahmen der neuen Vereinbarung eine umfassende Palette von Lizenz- und Verwaltungsdienstleistungen für die Onlinenutzung bieten.

13.06.2019 13:03 • von Jonas Kiß
Setzt bei digitalen Lizenzgebühren auf ICE: Seán Donegan von IMRO (Bild: Ruth Medjber)

Die irische Verwertungsgesellschaft Irish Music Rights Organanisation (IMRO) hat eine Partnerschaft mit ICE geschlossen. Das Gemeinschaftsunternehmen ICE, das von den drei Verwertungsgesellschaften GEMA, PRS for Music und STIM gegründete wurde, will IMRO im Rahmen der neuen Vereinbarung eine umfassende Palette von Lizenz- und Verwaltungsdienstleistungen für die Onlinenutzung bieten.

Laut Seán Donegan, IMRO Commercial Director for Media Licensing, stelle die Partnerschaft mit ICE sicher, "dass IMRO zu einem entscheidenden Zeitpunkt an der Spitze des wachsenden digitalen Marktes bleibt". Diese Kooperation werde die Zahlung von digitalen Lizenzgebühren an IMRO-Mitglieder zu möglichst wettbewerbsfähigen Preisen beschleunigen und so die digitale Lizenzkette verkürzen und vereinfachen. "Der Einsatz der hochmodernen Business Intelligence-Tools von ICE wird die Online-Überwachung von IMRO verbessern und zusätzliche Erkenntnisse darüber liefern, wie oft, auf welchen Plattformen und in welchen Ländern die Verbraucher von einem immer beliebteren und wachsenden IMRO-Repertoire profitieren", so Donegan weiter.

Die 2016 gestartete ICE vereint die Arbeit von Verlagen und Rechteinhabern wie GEMA, STIM, PRS, Concord, Downtown, Peer Music und jetzt auch IMRO. Der Zusammenschluss verfügt über ein neunköpfiges Lizenzteam, das sich auf die Datenanalyse konzentriert.

Die ICE-Copyright-Datenbank umfasst über 35 Millionen Musikwerke und ist für mehr als 50 Dienste lizenziert, darunter unter anderem YouTube, MixCloud oder Facebook.