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US-Charts: Billie Eilish zurück am Gipfelkreuz

In den US-Longplaycharts holt sich Billie Eilish mit "When We All Fall Asleep, Where Do We Go?" die Tabellenführung zurück - vor DJ Khaled und dem Vorwochensieger Tyler, The Creator.

03.06.2019 16:55 • von Frank Medwedeff
Prescht wieder ganz nach vorn: Billie Eilish (Bild: Kenneth Cappello)

In den US-Longplaycharts holt sich Billie Eilish mit When We All Fall Asleep, Where Do We Go?" von Rang drei aus der Vorwoche die Tabellenführung zurück. Nielsen Music registrierte in der aktuellen Erhebungswoche, die am 30. Mai endete, 62.000 Chartseinheiten für das Album der Kalifornierin, mit der sie nun insgesamt drei Wochen auf der Pole Position der Billboard 200 vorweisen kann.

DJ Khaled verharrt derweil mit Father Of Asahd" anhand von diesmal 58.000 Wocheneinheiten an zweiter Stelle. Platz drei belegt das Siegeralbum der vergangenen Woche, Igor" vom Rapper Tyler, The Creator. Ein weiteres HipHop-Werk ist auf Rang vier höchster Neuzugang, nämlich "43VA Heartless" von Moneybagg Yo, der damit seine bisherige Höchstnotierung mit dem Mixtape "Federal 3x" aus dem Jahr 2017 egalisiert. Von den 40.000 Units seines neuen Albums stammt das Gros aus Track-Streams; die Zahl der verkauften Alben liegt nur bei 5000 Einheiten.

Khalids früherer Spitzenreiter, Free Spirit", fällt mit 38.000 Einheiten um eine Position zurück auf die Fünf. Ebenfalls rund 38.000 Units (darunter 19.000 traditionelle Albumverkäufe) bringen den Soundtrack zur Disney-Realverfilmung von Aladdin" von Regisseur Guy Ritchie direkt auf den sechsten Rang. Die gleiche Position hatte im Februar 1993 auch das Album mit der Musik aus dem Aladdin"-Zeichentrickfilm erreicht.

YG rappt sich mit 4Real 4Real" von null auf sieben (37.000 Einheiten) und verbucht seinen vierten Top-10-Erfolg nach My Krazy Life", (Rang zwei 2014), Still Brazy" (Nummer sechs 2016) und "Stay Dangerous" (Platz fünf 2018).

Anhand von jeweils rund 32.000 Einheiten gehen DaBabys "Baby On Baby" (von sieben auf acht) und Ariana Grandes Thank U, Next" (von sechs auf neun) nach unten, während sich Lizzo mit "Cuz I Love You" von 13 auf zehn zu steigern weiß.