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BigCityBeats World Club Dome holt Deutsche Bahn und ESA an Bord

Bei einer Pressekonferenz im Steigenberger Hotel Frankfurter Hof erläuterten Bernd Breiter (BigCityBeats), der Frankfurter Stadtrat Markus Frank, Patrik Meyer (Stadion Frankfurt Management), Rolf Densing (ESA) und Thomas Kemper (Deutsche Bahn) ihre Zusammenarbeit beim BigCityBeats World Club Dome.

21.05.2019 16:10 • von Dietmar Schwenger
Bei der Presseonferenz (von links): Stadtrat Markus Frank, Carina und Bernd Breiter sowie Patrik Meyer (Commerzbank Arena) (Bild: BigCityBeats)

Bei einer Pressekonferenz im Steigenberger Hotel Frankfurter Hof erläuterten Bernd und Carina Breiter (BigCityBeats), der Frankfurter Stadtrat Markus Frank, Patrik Meyer (Stadion Frankfurt Management), Rolf Densing (ESA) und Thomas Kemper (Deutsche Bahn) am 17. Mai 2019 ihre Zusammenarbeit beim BigCityBeats World Club Dome, der in diesem Jahr unter dem Motto "Space Edition" vom .7. bis 9. Juni stattfindet.

"Diese Veranstaltung öffnet unsere Stadt für viele Hunderttausende von jungen Menschen", sagte Markus Frank, der auch dieses Jahr wieder die Schirmherrschaft für den laut eigenen Angaben "größten Club der Welt" übernimmt. "Mit dem BigCityBeats World Club Dome wird Frankfurt in einer modernen Weise präsentiert. So gut würden wir das gar nicht hinbekommen."

Zudem würdigte der Stadtrat Bernd und Carina Breiter als die beiden Gründer der Veranstaltung: "Das Gute an den Breiters ist, dass wir gar keine Visionen brauchen. Die liefern sie. Was wäre die Commerzbank-Arena ohne die Breiters?"

Das untermauerte auch Patrik Meyer, Geschäftsführer Stadion Frankfurt Management: "Wir sind stolz, die Weltraumstation für den BigCityBeats World Club Dome sein zu dürfen. Das ist unbezahlbar, was da passiert - eine unfassbare Leistung. Wir haben mit der Veranstaltung einen super zweiten Ankermieter. Darum beneiden uns viele andere Stadien."

Auch die Europäische Weltraumorganisation ESA (European Space Agency) wird sich bei dem Festival in Frankfurt präsentieren. Im Zentrum der Mainstage soll eine 28 Meter hohe, originalgetreue Ariane-Rakete stehen. Außerdem werden zwei ESA-Astronauten vor Ort sein. "Wir leben von der Begeisterung der jungen Leute", sagt Rolf Densing, ESA Director of Operations. "Die Generation Y erreichen wir nicht mit Broschüren. Der Bekanntheitsgrad der ESA ist nach dem World Club Dome Zero Gravity gesteigert worden. Die Followers sind gestiegen." Auch eine gemeinsame Modekollektion von ESA und BigCityBeats wurde verkündet.

BigCityBeats-Geschäftsführer Bernd Breiter erläuterte, wie man beim Opening am 7. Juni zusammen mit der ESA ein Showkonzept konzipiert habe, bei dem das Stadion mit zwei Astronauten "live auf der Bühne abheben" soll. Zudem geht die internationale Expansion weiter, wie Breiter verriet: "Gerade haben wir mit dem Tourismusminister von Malta einen Vertrag für den BigCityBeats World Club Dome 2020 unterschrieben. So werden die historischen Stätten dort im nächsten Jahr in Dancefloors verwandelt."

Eine weitere Neuerung bei der Frankfurter Veranstaltung in der und rund um die Commerzbank Arena sind drei sogenannte ICE Club Trains, die in Sternformation Frankfurt ansteuern. Einer startet in Brüssel, einer in Stuttgart und ein weiterer in Hamburg. "Wie wir in den BigCityBeats World Club Dome passen?", fragte Thomas Kemper, Leiter Marktkommunikation DB Fernverkehr, rhetorisch. "Wir haben die Rakete auf den Schienen und geben den Startschuss für den BigCityBeats World Club Dome mit der Sternfahrt."