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Charts KW 21: Calimeros sorgen für Novum

Die Calimeros schaffen nach drei zweiten Plätzen in Folge mit "Endlos Liebe" nun erstmals den Sprung auf Rang eins der deutschen Longplaycharts - und dies als erste Schweizer Band überhaupt, wie GfK Entertainment bestätigt. Bei den Singles hält sich Jujus Hit "Vermissen" mit Kooperationspartner Henning May auf der Pole Position.

17.05.2019 16:21 • von Frank Medwedeff
Verbuchen einen bislang einmaligen Erfolg für eine Schweizer Band in Deutschland: die Calimeros (Bild: Beat Hug)

Die Calimeros schaffen nach drei zweiten Plätzen in Folge mit dem bei Telamo im Vertrieb von Warner Music erschienenem Album Endlos Liebe" nun erstmals den Sprung auf Rang eins der deutschen Longplaycharts - und dies als erste Schweizer Band überhaupt, wie GfK Entertainment bestätigt. Roland Eberhart, der Frontmann des Schlagertrios, erklärt: "Wir sind überglücklich, dass wir es geschafft haben, die Nummer eins der Offiziellen Deutschen Albumcharts zu erreichen. Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben. Der größte Dank gilt natürlich unseren Fans."

Auch den zweiten Platz nimmt in dieser Woche ein Schlageralbum ein, denn Andrea Bergs Mosaik" klettert von Rang vier auf zwei. Direkt auf Rang drei landen Whitesnake, die britischen Hardrocker um Sänger David Coverdale, deren neues Werk Flesh & Blood" heißt. Capital Bras CB6" steigt von sieben auf vier, und im Aufwind ist auch Wincent Weiss, dessen aktuelle Songkollektion namens Irgendwie anders" von elf auf fünf schwebt.

Pinks Hurts 2B Human" geht hingegen um eine Rangstufe auf die Sechs nach unten. Alexa Feser betritt mit A!" die Szenerie auf Position sieben, und somit noch vor dem Longplaychampion von letzter Woche, Berserker" von Amon Amarth (acht). Roland Kaiser verbessert sich mit Alles oder dich" wieder um eine Stelle auf die Neun. Billie Eilish klettert um drei Positionen auf die Zehn mit When We All Fall Asleep, Where Do We Go?".

Die Death-Metal-Pioniere Possessed brettern mit Revelations Of Oblivion" aus dem Stand auf Rang zwölf. Olaf der Flipper hält mit Aloha Blue" Einzug auf Rang 20; und Winter/Ethereal" von der Progessive-Metalband Arch/Matheos aus Hartford, Connecticut, ist auf Rang 22 dann schon der letzte von lediglich sechs Neueinsteigern im oberen Chartsdrittel.

Universal Music liegt mit 42,8 Prozent Markanteil im Vertriebsfirmenranking zu den Longplaycharts vorn. Sony Music behauptet mit 25,0 Prozent Rang zwei, sieht sich aber von Warner Music (22,9 Prozent) bedrängt. Believe/GoodToGo belegt hier den vierten Platz vor 375 Media (1,0 Prozent).

Für die Top 100 Singles berichtet GfK Entertainment von einem "spannenden Rennen" in dieser Woche, wobei letztlich Juju mit Vermissen", ihrem Hit im Duett mit Henning May von AnnenMayKantereit, die Tabellenführung behaupten kann. Shindy rappt sich mit Nautilus" von null auf zwei, und auf Rang drei debütiert die erste gemeinsame Single zweier Superstars im internationalen Popgeschehen, I Don't Care" von Ed Sheeran und Justin Bieber.

Die Top 5 vervollständigen zwei Titel mit leicht rückläufiger Tendenz: Old Town Road" von Lil Nas X sinkt von zwei auf vier und Billie Eilishs Bad Guy" von vier auf fünf.

Dritthöchster und letzter Neuzugang in den Top 10 ist auf Platz sechs die Rapnummer Perdono" von LX & Maxwell feat. Gzuz & Gallo Nero.

Die Distribitutorenrangliste zu den Top 100 Singles beherrscht Universal Music mit einem Wochenanteil von 57,2 Prozent eindeutig. Sony Music folgt mit 20,8 Prozent an zweiter Position vor Warner Music (13,1 Prozent), Believe/GoodToGo (4,6 Prozent) sowie Kontor/Edel (2,9 Prozent).

Die Bravo Hits 105" führen in der dritten Woche in Folge die Top 30 Compilations an. Auf den weiteren Podestplätzen ändert sich ebenfalls nichts: 50 Jahre ZDF Hitparade" bleibt die Nummer zwei, gefolgt von den "Club Sounds Vol. 89".

Nur zwei Neueinsteiger bringen es in die Hitliste: die Energy Hits 2019" auf Rang 16, und drei Stellen dahinter auf der 19 "Dance Club 2019.02".

Universal Music hat hier mit 60,9 Prozent Marktanteil die Hitliste der Vertriebe ebenfalls fest im Griff, deren Top 5 Sony Music (26,9 Prozent), Kontor/Edel (4,4 Prozent), Warner Music (4,0 Prozent) sowie Believe/GoodToGo (2,1 Prozent) komplettieren.