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Rekordandrang beim XJazz Festival in Berlin

Mit 21.000 Besuchern und 19 ausverkauften Shows war die sechste Ausgabe des XJazz Festivals in Berlin die bislang erfolgreichste, wie das Veranstalterteam um den künstlerischen Leiter Sebastian Studnitzky bekanntgibt.

17.05.2019 15:18 • von Frank Medwedeff
Auch selbst auf der Bühne: Sebastian Studnitzy (rechts) mit Pianist Arnold Kasar beim XJazz 2019 (Bild: André Symann)

Mit 21.000 Besuchern und 19 ausverkauften Shows war die sechste Ausgabe des XJazz Festivals vom 8. bis 12. Mai 2019 in diversen Spielstätten in Berlin die bislang erfolgreichste, wie das Veranstalterteam um den künstlerischen Leiter Sebastian Studnitzky bekanntgibt.

Höhepunkte seien untere anderem der Festivalauftakt mit Henrik Schwarz in der Emmauskirche, der Auftritt der britischen Rapperin und Lyrikerin Kate Tempest im SO 36 und das Konzert der Afrobeatband Kokoroko im Bi Nuu gewese. Am Festivalfreitag war demnach das Gastspiel von Yussef Dayes im Festsaal Kreuzberg eine der begehrtesten Shows, aber auch das Konzert von Rymden im Lido war ausverkauft.

Am Samstag begeisterte Madison McFerrin im Bi Nuu mit einer fast reinen A-Cappella-Performance. Von den lokalen Musikern habe unter anderem J.Lamotta im Privatclub für Furore gesorgt, aber auch "Jazzlegende" Rolf Kühn habe sich im Lido "in Bestform" präsentiert.

Der Abschlusstag mit Acid Pauli in der Emmauskirche wurde mit einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Xjazz for Kids, Konzerten und einer Label Lounge auf dem Blue Boat und dem Soundvillage-Open-Air abgerundet. Zu den auftretenden Künstlern gehörten unter anderen auch Marius Neset, Meute, Nneka, Mocky und Pianist Arnold Kasar, bei dessen Gig Sebastian Studnitzky als Special Guest mitwirkte.

Studnitzky zieht als künstlerischer Leiter des Xjazz Festivals eine rundum positive Bilanz: "Diese Begeisterung vor allem bei bisher jazzfernem Publikum zu spüren, ist die größte Belohnung für uns. Ich bin zudem wahnsinnig stolz auf unser Team, das mit minimalster Förderung so ein unfassbar erfolgreiches Festival auf die Beine gestellt hat. Besonders gefreut hat mich, dass wir in diesem Jahr noch mehr internationales Publikum und Presse auf dem Festival hatten. Unser Konzept, Jazz so stilistisch offen zu zeigen, geht wundervoll auf. Jetzt stehen erst mal noch weitere internationale XJazz-Editionen auf dem Programm und der Launch unserer App 'supreme jazz'."