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Till Brönner bekam NRW-Landesverdienstorden

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hat am 14. Mai Jazzstar Till Brönner für sein anhaltendes Engagement für die Nordoff/Robbins Musiktherapie mit dem Verdienstorden des Landes ausgezeichnet.

17.05.2019 12:41 • von Frank Medwedeff
Bei der Ordensverleihung in Düsseldorf: NRW-Ministerpäsident Armin Laschet (links) und Ordensträger Till Brönner (Bild: Land NRW/Uta Wagner)

Bei der Verleihung der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen am 14. Mai im Präsidentenschlösschen der Bezirksregierung Düsseldorf gehörte auch Till Brönner zu den Geehrten. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet zeichnete den Jazzstar für dessen anhaltendes Engagement für die Nordoff/Robbins Musiktherapie aus.

Seit rund 15 Jahren unterstütze Brönner das Nordoff/Robbins Zentrum in Witten, eine musiktherapeutische Einrichtung, in der Musik als Therapie für behinderte Kinder und chronisch oder akut erkrankte Erwachsene mit psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen eingesetzt wird. Der international erfolgreiche Musiker, der zudem als Fotograf und als Professor an der Hochschule für Musik in Dresden in den Bereichen Jazz, Rock und Pop tätig ist, setze "sich und seine Popularität auf vielfältige Weise für diese Einrichtung ein, zum Beispiel als Moderator bei Charity-Auktionen und Meet-and-Greet-Treffen nach seinen Konzerten".

"Ebenso ist er ein gefragter Gesprächspartner für Förderer des Zentrums, die er für sein Anliegen gewinnen kann", hieß es in der Laudatio auf Brönner, einen von 19 neuen Verdienstordensträgern des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Dank seines Netzwerks werbe der Trompeter, Sänger und Komponist außerdem für die Arbeit des Zentrums. Einen sechsstelligen Gewinn in der ARD-Quizsendung "Frag doch mal die Maus" habe Brönner ebenfalls dem Nordoff/Robbins Zentrum zur Verfügung gestellt. "Dieser herausragende Einsatz für andere Menschen, den Sie mit eher 'leisen Tönen', aber nicht minder erfolgreich begleiten, soll heute gewürdigt werden", sagte Ministerpräsident Armin Laschet.