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Charts KW 18: KC Rebell erneut nicht zu stoppen

Der Rapper KC Rebell sprintet mit seinem Album "Hasso" in den deutschen Longplaycharts von null auf eins und hat für seinen insgesamt fünften Spitzenreiter hier bereits den Nummer 1 Award der Offiziellen Deutschen Charts in Empfang genommen. Bei den Singles gelangt Lil Nas X mit seinem Country-Rap-Track "Old Town Road" von Rang vier aus nach ganz oben.

26.04.2019 15:24 • von Frank Medwedeff
Sieger bei den Alben und auch bei den Singles gut dabei: KC Rebell, hier mit Kind und dem neuen Nummer 1 Award (Bild: KC Rebell)

KC Rebell sprintet mit seinem Album Hasso" in den deutschen Longplaycharts von null auf eins. Die Chartsermittler von GfK Entertainment konstatieren einen "ungefährdeten Sieg" des Rappers, der für seinen insgesamt fünften Spitzenreiter bereits den Nummer 1 Award der Offiziellen Deutschen Charts in Empfang genommen hat.

Andrea Bergs Mosaik" hält sich weiterhin auf dem zweiten Platz. Mit "Lass uns fliegen" bringen es Die Schlagerpiloten als Neueinsteiger auf den dritten Platz und verdrängen die erfolgsverwöhnen K-Pop-Stars BTS und deren Map Of The Soul: Persona" auf den vierten Rang. Die fünfte Position hat wie in der Vorwoche Capital Bra mit CB6" inne.

Die Rolling Stones bringen ihren neuen Sampler "Honk" direkt auf Rang sechs unter und schieben Billie Eilishs When We All Fall Asleep, Where Do We Go?" um einen Platz zurück auf sieben. Roland Kaiser verbessert sich mit Alles oder dich" von neun auf acht. Die Toten Hosen sinken mit Zuhause Live: Das Laune der Natour-Finale" von vier auf neun ab, und von der achten Position ans Ende der Top 10 geht es für Wincent Weiss und Irgendwie anders".

Vorwochensieger Mike Singer führt sein Trip" deutlich bergab auf Rang 16. Die schwedischen Schwermetaller Grand Magus vollziehen mit "Wolf God" auf Rang 24 den vierthöchsten Neueinstieg der Woche. Beyoncé kommt mit dem bislang nur digital vermarkteten "Homecoming: The Live Album" auf Position 41 im deutschen Chartsgeschehen an. Das bescheidene Kontingent von lediglich sieben Neuankömmlingen in den Top 100 Longplay ergänzen Loyle Carner mit "Not Waving, But Drowning" auf Platz 66 sowie Pristine mit "Road Back To Ruin" (92).

Universal Music dominiert nicht zuletzt dank KC Rebell die Wochenrangliste der Vertriebsfirmen im Longplaysegement mit 60,8 Prozent Marktanteil unangefochten. Sony Music belegt mit 21,5 Prozent den zweiten Platz vor Warner Music (14,2 Prozent), Believe/GoodToGo (3,2 Prozent) sowie Kontor/Edel (0,3 Prozent).

In den Top 100 Singles gelangt Lil Nas X von Rang vier aus nach ganz oben mit seinem Country-Rap-Track Old Town Road", mit dem er auch in den USA und Großbritannien bereits die Charts-Spitze erobert hat. Auf der Remix-Version singt Countrystar Billy Ray Cyus mit. Auf Platz zwei findet sich wie in der Vorwoche Capital Bras Single Rolex", entstanden im Verbund mit Summer Cem und dem aktuellen Longplay-Champion KC Rebell. Rammstein müssen mit der Nummer eins der Vorwoche, Deutschland", nun mit Rang drei vorliebnehmen.

Capital Bras Cherry Lady" geht um eine Stelle nach unten auf die Vier, während sich Billie Eilishs Bad Guy" um vier Positionen auf die Fünf zu steigern weiß.

Der allgegenwärtige KC Rebell ist als "Quarterback" auf Rang acht der höchste Neueinsteiger der Woche.

Universal Music beherrscht hier das Distributorenranking mit 62,4 Prozent Marktanteil noch klarer als bei den Alben. Sony Music rangiert ebenso an zweiter Stelle (15,1 Prozent), und auch die weitere Reihenfolge in den Top 5 mit Warner Music (12,6 Prozent) auf drei, gefolgt von Believe/GoodToGo (5,8 Prozent) und Kontor/Edel (2,2 Prozent) entspricht der Konstellation im Longplaysegment.

Die Bravo Hits 104" lassen nicht locker und führen noch immer die Top 30 Compilations an. "The Dome Vol. 89" klettert von vier auf zwei, und Toggo Music 51" behält den dritten Rang inne. Der höchste Neuzugang taucht erst auf Rang 16 auf, die sommerliche, von Danielle Diaz unter dem Motto "A Kind Of Magic" gemixte Kopplung "Coco Beach Ibiza Vol. 8".

Universal Music ist auch in der Compilationwertung der Vertriebsfirmen die Nummer eins mit 47,4 Prozent Reichweite. Sony Music ist hier mit 39,0 Prozent aber in Schlagdistanz. 8,0 Prozent bringen Kontor/Edel auf den dritten Platz. Dahinter reihen sich Warner Music (2,9 Prozent) sowie 375 Media (1,8 Prozent) ein.