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Vielfältiges Programm bei Manic Street Parade

Am 17. und 18. Mai steigt in München die dritte Ausgabe des Clubfestivals Manic Street Parade mit neu bestätigten Acts wie Janus Rasmussen, Buntspecht oder Aparde. Im Konferenzteil, der Manic Day Parade, halten unter anderem Lutz Leichsenring (Clubcommission Berlin), Hendrik Meier (Nachtbürgermeister Mannheim) und Brigitte Gans (Sozialreferat München) Impulsvorträge.

15.04.2019 18:14 • von Frank Medwedeff
Spricht im Konferenzteil: Lutz Leichsenring von der Clubcommission aus Berlin (Bild: Clubcommission)

Am 17. und 18. Mai 2019 soll die Manic Street Parade das Münchner Schlachthofviertel erneut "in ein großes Festivalgelände" verwandeln. Neben "zahlreichen musikalischen Neuheiten", die es bei der dritten Ausgabe des Clubfestivals in den Spielstätten Schlachthof, Substanz, Strom, Kirche St. Anton, Bahnwärter Thiel, Alte Utting und Frisches Bier zu entdecken gelte, setzt der veranstaltende Verein Zwischenprost auf "ein umfangreiches Tagesprogramm für die Kultur- und Kreativszene in München und Bayern".

Am 17. Mai widme sich der Konferenzteil, die Manic Day Parade, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Münchner Kulturveranstalter (VdMK) erneut "den brennenden Fragen zu Lösungsansätzen" zum Thema "Nachtleben in München". Hierzu werden zunächst Lutz Leichsenring (Clubcommission Berlin), Hendrik Meier (Nachtbürgermeister Mannheim) und Brigitte Gans (Sozialreferat München, AKIM-Team) Impulsvorträge halten, bevor zu einer offenen Diskussion mit dem Publikum eingeladen wird.

In einem weiteren Panel wird diskutiert, inwiefern die Bayernkaserne als erstes urbanes Gebiet Münchens als Chance für Kultur(-schaffende) gesehen werden kann. Auch hierbei werde man bald "spannende" Panelteilnehmerinnen und -teilnehmer präsentieren.

Über das Nachtleben hinaus stehen weitere für die Musikbranche relevante Themen zur Diskussion. So spricht die Münchner Künstlermanagerin Deirdre Laughton (Moop Mama, Afrob) mit den Kollegen Tammo Kasper (Leoniden, Ilgen-Nur) aus Hamburg sowie Fabian Schütze (Martin Kohlstedt) aus Leipzig über Aufgaben und Herausforderungen im Künstlermanagement.

Außerdem seien Repräsentanten renommierter Festivals aus Deutschland eingeladen, "um Rede und Antwort zu Fragen stehen, was ein gutes Festival ausmacht, und wie man als Band gebucht wird".

Besonders freue sich das Veranstalterteam um Julia Viechtl, Fabian Rauecker und Marc Liebscher auf die Kooperation mit dem bayerischen Frauen-Musik-Netzwerk musicBYwomen: Am 18. Mai lade man gemeinsam zum "Think Tank" ein zum Thema "Gender Equality". Zahlreiche Vertreterinnen von Frauen-Musik-Netzwerken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tauschen sich über "Best-Practice-Beispiele" aus und entwickeln Ideen für die Zukunft. Die Teilnahme an der Manic Day Parade ist kostenlos.

Das Live-Festivalprogramm der Manic Street Parade changiere wie gewohnt zwischen verschiedenen Genres - "vom Singer/Songwriter-Folk von Tom Rosenthal, Minimal House von Janus Rasmussen, HipHop von The Cool Quest" bis !Fuzzrock von Gurr". Entscheidend sei immer die musikalische Qualität. Das Clubfestival versteht sich als Forum "zum Entdecken von neuer, spannender Musik". "Sicherlich eines der Highlights" des Festivals verspreche die "einzigartige" Aufführung des VKKO mit Munich Allstars im Schlachthof zu werden. Das in München schon legendäre Verworner-Krause Orchester präsentiert mit seinen 20 Mitgliedern nicht nur eigene Kompositionen "aus resoluten, elektronischen Grooves". Speziell für die Manic Street Parade habe man Münchner und Musikerinnen eingeladen, um neue Arrangements ihrer Songs zusammen mit dem VKKO zu performen.

Neu im Line-up sind auch Buntspecht, Aparde, Jinka, Imbibe und Moritz Butschek. Gebucht sind zudem Auftritte von Cari Cari, Das Paradies, Money For Rope und Neufundland.

Förderer der Manic Street Parade sind das Kulturreferat der Stadt München, das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft sowie die Initiative Musik.