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Reeperbahn Festival war zum 13. Mal bei SXSW

Beim 13. Abstecher zur SXSW in Austin zeigte sich das Reeperbahn Festival dem nordamerikanischen Markt neben Aktivitäten rund um die traditionellen "Reeperbahn Hamburgers"-Receptions mit einem Konzertabend sowie Panels und Präsentationen.

14.03.2019 11:30 • von Dietmar Schwenger
Wieder bei SXSW vor Ort: das Reeperbahn Festival (Bild: Reeperbahn Festival)

Beim 13. Abstecher zur SXSW in Austin zeigte sich das Reeperbahn Festival dem nordamerikanischen Markt neben Aktivitäten rund um die traditionellen "Reeperbahn Hamburgers"-Receptions mit einem Konzertabend sowie Panels und Präsentationen. Inhaltlich ging es dabei um Themen wie "Immersive Experiences" und "Gender Balance".

Seit vielen Jahren fester Bestandteil der SXSW, die mit verschiedenen Programminhalten noch bis zum 17. März 2019 läuft, sind die "Reeperbahn Hamburgers" in der Location Downtown Burgers direkt am Austin Convention Center. Über drei Tage präsentierte sich an diesem Treffpunkt das Reeperbahn Festival mit der Hansestadt Hamburg und bot internationalen Branchenvertretern aus Digital- und Musikwirtschaft eine Plattform für Information, Networking und Austausch.

Am 11. März zeigte das Reeperbahn Festival gemeinsam mit der Initiative "Keychange" im Club Palm Door on Sixth eine Auswahl internationaler Künstlerinnen, darunter die neue "Keychange"-Botschafterin und Rapperin Mavi Phoenix aus Österreich, die deutsche Band Gurr, die die Initiative schon seit längerer Zeit unterstützt, Lowly, Soffie Viemose und Soak. Das Showcase wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) nach einem Beschluss des Deutschen Bundestags.

Unter dem Titel "How To Achieve A Gender Balance In The Music Sector - Comparing Aims And Measures In Europe And The US" wurden im German Haus vor großem Publikum die unterschiedlichen Erkenntnisse und Maßnahmen für Gender Equality in den zwei Märkten verglichen. Dabei wurde die europäische Initiative "Keychange" US-Initiativen gegenübergestellt. In dieser Runde diskutierten Vanessa Reed (PRS Foundation, UK), Andreya Casablanca und Laura Lee (Gurr), Danielle Middleton (Sony/ATV US) und Maria Gironas (YouTube US).

Ebenfalls im German Haus fanden die Sessions zu immersiven Medien statt. So gab es einen Panel "Curation Of Events At The Intersection Of Art, Science & Technology. Creating Meaningful Experiences" und Programmpräsentation der Auftragsarbeit "Symphony Of Noise VR" von Matthew Herbert, die im Herbst auch beim Reeperbahn Festival zu sehen sein wird.

Alle Panel-Diskussionen fanden im Rahmen des vom Auswärtigen Amt finanzierten, vom Goethe-Institut umgesetzten und vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) unterstützten Programms "Deutschlandjahr USA" statt. Das Reeperbahn Festival präsentiert gemeinsam mit re:publica und next media accelerator in diesem Zusammenhang unter dem Label "Sequencer Tour" Programm-Angebote in unterschiedlichen Orten in den USA.

Die nächsten internationalen Stationen des Reeperbahn Festivals sind Nashville/Tennessee, wo vom 5. bis 8. Mai die Veranstaltung Music Biz steigt, vom 18. bis 19. Mai in Peking bei WISE und vom 17. bis 23. Juni in New York City im Rahmen von A2IM Indie Week.