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Apple erzielt in der Services-Sparte Rekordwerte

Die Apple-Bilanz fürs Weihnachtsquartal fiel vergleichsweise durchwachsen aus. So musste CEO Tim Cook Umsatzrückgänge um fünf Prozent bestätigen, unterm Strich aber schrieb der Konzern immer noch Milliardengewinne. Zudem erreicht Apple bei den Services, zu denen auch Apple Music zählt, Rekordumsätze.

30.01.2019 10:58 • von
Die Apple-Bilanz für das Weihnachtsquartal fiel im Vergleich zu den aus den vergangenen Jahren gewohnten Rekordjagden allenfalls durchwachsen aus. So musste CEO Tim Cook bei der Vorlage der Quartalsbilanz am 29. Januar 2019 die kürzlich bereits in Aussicht gestellten Umsatzrückgänge bestätigen. In den drei Monaten bis Ende Dezember 2018, zugleich das erste Quartal des Apple-Fiskaljahres, nahm der Konzern demnach 84,3 Milliarden Dollar ein - rund fünf Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Unterm Strich aber schrieb der Apple erneut Gewinne, die mit nunmehr 19,965 Milliarden Dollar beinahe ans Vorjahresniveau von 20,065 Milliarden Dollar heranreichten. Der Gewinn pro Aktie kletterte gar um 7,5 Prozent auf 4,18 Dollar.

Während die iPhone-Umsätze schwächelten und um gleich 15 Prozent unter dem Vorjahr lagen, erreichte Apple bei den Umsätzen mit den sogenannten Services, zu denen Angebote wie Apple Music zählen, aber auch der App Store oder Dienstleistungen wie Apple Pay oder Apple Care, Rekordwerte. Hier kletterten die Einnahmen im Vorjahresvergleich um 19 Prozent auf 10,9 Milliarden Dollar.

Knapp 16 Jahre nach der Eröffnung des iTunes Stores habe Apple im zurückliegenden Quartal zudem die bislang höchsten Umsätze im Musikgeschäft erzielt, betonte CEO Tim Cook, und verwies unter anderem auf inzwischen mehr als 50 Millionen zahlende Abonnenten für den Streamingdienst.

Ganz offenbar profitiert das Unternehmen von den in diesem Bereich erzielten Margen. denn während Apple bei der Vorlage der Quartalsbilanz auf die Bekanntgabe von Verkaufszahlen von iPhones, Mac-Rechnern oder iPads verzichtete, nannte CFO Luca Maestri quasi im Gegenzug erstmals Details zu den in den einzelnen Sparten erzielten Spannen: Während Apple bei den Geräten laut Maestri auf eine Marge von gut 34 Prozent kam, waren es bei den Dienstleistungen 62,8 Prozent.

Die Umsatzeinbußen muss Apple unter anderem dem chinesischen Markt zuschreiben, wo weniger iPhones als erwartet einen Käufer fanden. Deutschland nannte Maestri derweil in einer Reihe mit wenigen anderen Nationen, in denen man prozentual zweistellige Umsatzzuwächse erzielt habe.