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Europas Rechteinhaber schreiben Brandbrief zur Urheberrechtsreform

Kurz bevor die Trilog-Verhandlungen ums europäische Urheberrecht in die entscheidende Runde gehen, mahnen Organisationen der Rechteinhaber Änderungen an. Der jüngste Entwurf der Direktive entspreche nicht den eigentlichen Zielen von Artikel 13, kritisieren unter anderem IFPI und Impala sowie ICMP und IMPF.

18.01.2019 14:39 • von

Kurz bevor die Trilog-Verhandlungen um die künftige Gestaltung des Urheberrechts auf europäischer Ebene am 21. Januar in die voraussichtlich entscheidende Runde gehen, mahnen zahlreiche Organisationen der Rechteinhaber dringende Änderungen an. Der jüngste Entwurf der Direktive entspreche nicht den eigentlichen Zielen von Artikel 13, kritisieren unter anderem die Branchenverbände IFPI und Impala sowie die in ICMP und IMPF organisierten Musikverleger.

"Nach langen Jahren harter Arbeit" befinde sich die Diskussion um die Urheberrechtsrichtlinie nun in ihrer kritischen Phase, heißt es in einem unter anderem über die IFPI-Homepage verbreiteten Rundschreiben. Der unter rumänischem Vorsitz am 13. Januar vorgelegte Entwurf zur Direktive aber reiche nicht an die von den drei europäischen Institutionen EU-Parlament, Rat und Kommission ausgearbeiteten Texte heran und liefere kein akzeptables Abbild der Verhandlungen.

Die Europäische Union dürfe "diese einmalige Gelegenheit" für eine Korrektur des durch User-Upload-Content-Dienste gestörten Marktumfelds nicht verstreichen lassen.