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Capital Bra wechselt zu Universal Music

Universal Music hat sich die Zusammenarbeit mit Capital Bra gesichert. Für April 2019 kündigen die Partner bereits ein neues Album des Rappers an, der 2018 Deutschlands erfolgreichster Streaming-Künstler war.

11.01.2019 18:04 • von
Mit "Benzema" bereits für Universal Music erfolgreich: Capital Bra (Bild: Universal Music)

Universal Music hat sich die Zusammenarbeit mit Capital Bra gesichert. Den bereits im Dezember 2018 fixierten Deal machte der Musikkonzern nun am 11. Januar 2019 offiziell.

Zuvor hatten die neuen Partner bereits eine erste Single veröffentlicht, die an die vorherigen Erfolge des Rappers anknüpfen konnte: Benzema" landete trotz weihnachtlicher Konkurrenz in der letzten Chartswoche des vergangenen Jahres auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts und belegt laut Universal Music seit nun vier Wochen die Nummer eins der Streamingcharts.

"Ich freue mich sehr das Capital Bra sich für die Zusammenarbeit mit unserem Urban Label unter Leitung von Neffi Temur entschieden hat", kommentiert Frank Briegmann, CEO & President Central Europe Universal Music: "Capital Bras Erfolg zeigt, dass Deutschrap nicht nur längst seine Nische verlassen hat, sondern dass er auch zu einem echten Hitgenre gereift ist. Mit seiner Kreativität und unserer Marketing- und Vertriebspower stehen Capital Bra alle Türen offen."

Für April 2019 kündigen die Partner bereits ein neues Album des Rappers an, der 2018 Deutschlands am häufigsten gestreamter Künstler war. Zudem sei Capital Bra "der erste Künstler überhaupt, dem acht Nummer-eins-Hits in nur einem Jahr gelungen sind".

Der Berliner Rapper mit russischen und ukrainischen Wurzeln gehöre "zu den talentiertesten und erfolgreichsten Musikern, die das Land zu bieten hat", ist man sich bei Universal Music sicher. Mit "seinem einzigartigen Sound und seinen unverwechselbaren Texten" begeistert Capital Bra "über alle Genregrenzen hinweg".

Nachdem Capital Bra im Frühjahr mit dem Album Berlin lebt" die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts auch bei den Longplayern erklommen hatte, dürfte er im November mit der zunächst ausschließlich digitalen Veröffentlichung des Nachfolgers Allein" eine weitere Spitzenplatzierung verschenkt haben - trotz 17 Songs daraus in den Top 100 Singles.