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recordJet zum Zehnten weiter im Steigflug

Mit Auftritten von Künstlern wie Alice Merton, Christian Lillinger, Hiob oder Morlockk Dilemma zelebriert das Team von recordJet am 10. Januar im Berliner Gretchen seinen zehnten Geburtstag. Im Gespräch mit MusikWoche zieht recordJet-Captain Jorin Zschiesche Zwischenbilanz.

10.01.2019 14:27 • von Jonas Kiß
Teile der Crew von recordJet (von links): Max Schneider, Jorin Zschiesche, Christoph Kranz, Theresa Stornowski, Houwaida Goulli und Naja Detreköy (Bild: recordJet)

Mit Auftritten von Künstlern wie Alice Merton, Christian Lillinger, Hiob oder Morlockk Dilemma zelebriert das Team von recordJet am 10. Januar im Berliner Gretchen seinen zehnten Geburtstag. Im Gespräch mit MusikWoche zieht recordJet-Captain Jorin Zschiesche Zwischenbilanz.

Die Entwicklung im zunehmend digitaler werdenden Musikmarkt gab den Anstoß für den Aufbau des 2008 gegründeten Digitaldienstleisters recordJet: »Ich hatte das Album eines Freundes produziert und nun suchten wir nach Wegen, dies zu veröffentlichen«, berichtet Jorin Zschiesche. »Ich habe wirklich lange recherchiert, dutzende Verträge gelesen und die Angebote analysiert, jedoch gab es damals kein Angebot, das meinen Wünschen entsprach.« Dabei war für ihn bereits klar, dass er in Sachen Distribution alternative Wege beschreiten wollte: »Einen üblichen exklusiven und langjährigen Vertriebsdeal wollte ich einfach nicht unterschreiben.«

Von der ersten Idee zum Konzept von recordJet bis zum fertigen Produkt dauerte es laut Zschiesche nur rund ein Jahr, der tatsächliche Start erfolgte jedoch etwas später, 2010 ging die Vertriebsplattform mit ihrem digitalen Dienstleitungsangebot ans Netz: »Ich hatte den Vertrag mit iTunes noch nicht finalisiert, wollte aber auf keinen Fall ohne den wichtigsten Store starten.« Die Zahl der Mitstreiter an Bord war zunächst überschaubar: »Begonnen habe ich tatsächlich allein«, erinnert sich Zschiesche.

Wer heute die Crew von recordJet bildet und was personell bereits fix geplant ist, mit wie vielen Titeln es einst losging und welche Größenordnung der Katalog inzwischen hat, seit wann das Unternehmen profitabel ist und welche Dienstleistungen zum Angebotsspektrum gehören, was der größte musikalische Erfolg der bisherigen Firmengeschichte war und was das mit der Filter Music Group zu tun hat, lesen Abonnenten in MusikWoche, Heft 01-02/2019, im dazugehörigen E-Paper oder hier.