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Charts KW 2: Udo Lindenberg und Ava Max top

Udo Lindenberg führt mit "MTV Unplugged 2 - Live vom Atlantik" die Top 100 Longplay in der dritten Woche an - vor Herbert Grönemeyer und der auf Platz drei verbesserten Zaz. Bei den Singles holt sich Ava Max mit ihrem Hit "Sweet But Psycho" das Zepter von Capital Bra zurück.

04.01.2019 16:02 • von Frank Medwedeff
Bleibt spitze: Udo Lindenberg, hier mit Geschäftsführer Mathias Giloth (links) von GfK Entertainment (Bild: Tine Acke)

Udo Lindenberg führt mit MTV Unplugged 2 - Live vom Atlantik" die Top 100 Longplay der von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie ermittelten Offiziellen Deutschen Charts in der dritten Woche in Folge an. Herbert Grönemeyer behält seinen zweiten Platz mit Tumult". Die französische Sängerin Zaz sichert sich per Steigerung ihres Albums Effet Miroir" von Rang acht auf drei den letzten freien Podestplatz.

Erneut stark verbessern von 17 auf vier kann sich Alex Christensen im Verbund mit dem Berlin Orchestra mit Classical 90s Dance 2". Auf Rang fünf steht wie in der vergangenen Woche The Platinum Collection - Greatest Hits I, II & III" von Queen.

Nach unten orientieren müssen sich AnnenMayKantereit, deren Album Schlagschatten" von vier auf sechs sinkt. und auch Mark Forster mit "Liebe" (von drei auf sieben). Kerstin Ott kehrt mittels Mut zur Katastrophe" per Sprung von Rang 19 auf acht ebenso in die Top 10 zurück wie Santiano mit Im Auge des Sturms" (von 13 auf neun) und der A Star Is Born"-Soundtrack mit Lady Gaga und Bradley Cooper (von 16 auf zehn).

In den gesamten Top 100 taucht lediglich ein einziger Neueinsteiger auf: Das bislang nur digital erhältliche Album "I Am > I Was" von Rapper 21 Savage, die Nummer eins der US-Longplaycharts, debütiert in Deutschland auf Rang 87.

Universal Music behauptet mit diesmal 55,4 Prozent Marktanteil souverän die Tabellenführung in der Distributorenrangliste zu den Longplaycharts vor Warner Music (27,8 Prozent), Sony Music (14,6 Prozent) sowie Believe/Soulfood (1,5 Prozent).

In den Top 100 Singles kehrt Ava Max mit ihrem Hit Sweet But Psycho" von Platz vier aus ans Gipfelkreuz zurück. Die US-amerikanische Sängerin nimmt Capital Bra das Zepter aus der Hand. Der erfolgsverwöhnte Rapper muss sich in dieser Woche mit Platz zwei begnügen für Benzema", seinen nach dem für Real Madrid spielenden französischen Fußballer Karim Benzema benanntem Hit.

Der nächste deutsche HipHop-Track folgt auf dem Fuße als Neueinsteiger auf Rang drei: "HaifischNikez Allstars" von LX & Maxwell mit Unterstützung von Bonez MC, Gzuz und Sa4. Sido klettert mit Tausend Tattoos" aktuell wieder von acht auf vier. Und rauf von 17 auf fünf geht es für die Nummer eins der deutschen Jahrescharts im Singlessegment, In My Mind" von Dynoro & Gigi D'Agostino.

Der zweithöchste Neuzugang der Woche ist hier auf Rang 20 "Regenbogenfarben" von Kerstin Ott im Duett mit Helene Fischer, das beide in der im ZDF an Weihnachten ausgestrahlten "Helene Fischer Show" vortrugen. Post Malones "Wow." ist hier auf Rang 28 der dritthöchste und "Anderes Niveau" von Nimo und Capo auf Rang 58 dann der vierte und bereits letzte Neuzugang der Woche. Bemerkenswert ist, dass 50 Wiedereinsteiger die Hälfte der Top 100 ausmachen, wobei die letzten 30 Plätze der Hitliste lauter Charts-Rückkehrer einnehmen.

Das Ranking der Vertriebsfirmen zu den Singlescharts sieht Universal Music mit 42,1 Prozent Anteil in Führung, gefolgt von Warner Music (25,3 Prozent), Sony Music (21,0 Prozent), GoodToGo (7,1 Prozent) sowie Edel/Kontor (4,6 Prozent).

Bravo - The Hits 2018" heißt weiterhin der Tabellenführer der Top 30 Compilations.Die ultimative Chart Show - Die erfolgreichsten Hits 2018" verharrt an zweiter Stelle, während die Après Ski-Hits 2019" passend zu den winterlichen Witterungsbedingungen in den Bergen von neun auf drei steigen.

In der Compilationrangliste herrscht in Sachen Neuzugänge Fehlanzeige. Dafür gibt es hier immerhin acht Wiedereinsteiger.

Die Rangliste der Vertriebe dominiert Universal Music hier mit 61,1 Prozent Markanteil. Sony Music kommt auf 25,9 Prozent und Warner Music auf 10,5 Prozent. Die Top 5 komplett machen Edel/Kontor und Pavement Records mit jeweils 1,1 Prozent.