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US-Charts: 21 Savage auf dem Longplay-Gipfel

Der Rapper 21 Savage erreicht mit seinem Album "I Am > I Was" erstmals die Pole Position der US-Longplaycharts. In den Top 10 finden sich Weihnachtsalben von Michael Bublé, Nat King Cole und Mariah Carey.

02.01.2019 16:07 • von Frank Medwedeff

21 Savage erreicht mit seinem Album "I Am > I Was" erstmals die Pole Position der US-Longplaycharts. Mittels 131.000 Chartseinheiten landet der Rapper als Neueinsteiger direkt auf dem Chartsgipfel. Dabei verdankt 21 Savage laut Nielsen Music seinen Triumph vor allem Streamingaktivitäten. An traditionellen Albumverkäufen von "I Am > I Was" registrierten die Chartsermittler nur gut 18.000. Ränge im Vorderfeld der Billboard 200 belegte der aus Atlanta, Georgia, stammende Künstler bereits jeweils 2017 mit seinem Issa Album" (Platz zwei) sowie mit Without Warning", einer Kollaboration mit Offset und Metro Boomin, die es bis auf Rang vier brachte. Offset gehört auch neben Travis Scott, Post Malone und Childish Gambino zu den prominenten Gästen auf 21 Savages neuem Werk.

Auch auf dem zweiten Platz findet sich ein Rapper als Neuzugang anhand von zahlreichen Streams seiner neuen Tracks ein: A Boogie Wit Da Hoodie kommt in der Startwoche von "Hoodie SZN" auf 90.000 Charts-Units bei nur 6000 physisch oder als Komplett-Download veräußerten Exemplaren des Albums.

Der kanadische Sänger Michael Bublé verbessert sich mit Christmas" (75.000 Einheiten) um eine Stelle auf die Drei. Es folgen zwei Soundtracks von Hollywood-Musicals, die beide schon Spitzenreiter der Billboard 200 waren: A Star Is Born" mit Lady Gaga und Bradley Cooper sinkt von drei auf vier (62.000 Units), während The Greatest Showman" (56.000) wieder von Position zehn auf fünf zulegen kann.

Eine weitere ehemalige Nummer eins der US-Longplaycharts, "Championships" von Meek Mill, rutscht in dieser Woche vom zweiten auf den sechsten Rang (54.000 Wocheneinheiten). The Christmas Song" von Nat King Cole (52.000) geht von Platz 15 auf sieben hoch. Dies ist die erste Top-10-Notierung für den legendären Crooner seit 1965 (dem Jahr, in dem er starb). als sein Longplayer "Ramblin' Rose" ebenfalls auf den siebten Platz kam.

Mariah Careys Merry Christmas" kehrt anhand von ebenfalls gut 52.000 Wocheneinheiten erstmals seit Januar 1995 in die Top 10 erreicht. Das Weihnachtsalbum, das auch Careys berühmten Evergreen zum Fest, "All I Want For Christmas Is You" enthält, war nach seiner Erstveröffentlichung im Dezember 1994 bis auf Platz drei der US-Longplayhitliste gekommen.

Kodak Blacks "Dying To Live", der Spitzenreiter der vergangenen Woche, rutscht anhand von diesmal 51.000 registrierten Einheiten auf Position neun ab. Und am Ende der Top 10 steht die bisherige Nummer sechs, Travis Scotts Astroworld" (49.000).

Ariana Grande hat mit Thank U, Next" in der siebten Woche das Sagen in der US-Singleshitliste, den Billboard Hot 100. Immerhin auch schon die dritte Woche an zweiter Stelle verharrt Halsey mit Without Me". Vom siebten auf den dritten Rang verbessert sich hier Maria Careys erwähnter Klassiker All I Want For Christmas Is You".

Zudem sorgen hier auch einige sehr viel ältere Aufnahmen von Weihnachtssongs mit Chartsrekorden für Furore: Jingle Bell Rock" von Bobby Helms schaffte es 60 Jahre nach Erstveröffentlichung per Steigerung von Rang 13 auf acht erstmals unter die ersten Zehn, Brenda Lee verbucht mit Rockin' Around The Christmas Tree" (von elf auf neun) ihre ersten Top-10-Hit in den Hot 100 seit 1963 - die längste Pause einer Frau zwischen zwei Top-10-Notierungen - und "A Holly Jolly Christmas" von Burl Ives (von zwölf auf zehn) taucht zum ersten Mal seit 56 Jahren wieder in diesen prestigeträchtigen Charts-Höhen auf.