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German Songwriting Awards brachten Pop und Politik zusammen

Im Vorfeld der German Songwriting Awards trafen sich Abgeordnete des Deutschen Bundestags und des Europäischen Parlaments mit jungen Musikschaffenden und Musikverlegern am 11. Dezember in Berlin. Im Fokus stand die Debatte um die Urheberrechtsreform.

14.12.2018 16:26 • von Jonas Kiß
Reisten aus Straßburg an: Axel Voss (vorn, ganz links) und Helga Trüppel (hinten, 7. von links) mit Künstlern, Musikverlegern und Politikern (Bild: DMV)

Im Vorfeld der , die am 11. Dezember 2018 im Berliner nhow-Hotel stattfanden, trafen sich Abgeordnete des Deutschen Bundestags und des Europäischen Parlaments mit jungen Musikschaffenden und Musikverlegern.

Die aktuelle Urheberrechtsreform der EU stand im Fokus des Austauschs zwischen Politikern und Künstlern. Dafür reisten die beiden Europa-Abgeordneten Axel Voss und Helga Trüpel aus den laufenden Trilog-Verhandlungen zur EU-Urheberrechtsreform aus Straßburg an.

Auch die Bundestagsabgeordneten Erhard Grundl, Dirk Heidenblut, Ansgar Heveling und Martin Rabanus folgten der Einladung des Deutschen Musikverleger-Verbands, der GEMA und der German-Songwriting-Awards-Veranstalter Nadja Paul und Uli Kuppel.

In Berlin diskutierten die Politiker mit Künstlern wie Alvaro Soler, Alex Freund, Balbina, Glasperlenspiel oder Mateo von Culcha Candela. Unter den jungen Musikverlegern vor Ort befanden sich unter anderem Benjamin Budde von Budde Music, Adrian Hillekamp von Grand H Music oder Alexandra Ziem von Sony/ATV.

In dem zweistündigen Treffen standen einige Themen auf der Agenda, vorwiegend ging es jedoch um die faire Vergütung von Kreativen, die sich die Teilnehmer von der EU-Urheberrechtsreform erhoffen.

Axel Voss, der als zuständiger Berichterstatter für die Durchsetzung der Reform kämpft, und Helga Trüppel, die als Vorsitzende des Kulturausschusses des Europäischen Parlaments agiert, zeigten sich zuversichtlich, dass die Trilog-Verhandlungen vielleicht noch in diesem Jahr zu einem Abschluss kommen. In diesem Zusammenhang riefen die beiden Politiker dazu auf, die Musikbranche weiter für die Bedeutsamkeit der Reform zu sensibilisieren.