chartwoche.de

Charts KW 51: Kollegahs siebter Streich

Kollegah übernimmt mit "Monument" die Führung in den Top 100 Longplay der Offiziellen Deutschen Charts und verbucht hier bereits sein siebtes Nummer-eins-Album. AnnenMayKantereit springen mit "Schlagschatten" von null auf zwei. Top-Single bleibt "Sweet But Psycho" von Ava Max.

14.12.2018 15:47 • von Frank Medwedeff

Kollegah rappt sich mit seinem neuen Album Monument" direkt auf die Pole Position der Top 100 Longplay der Offiziellen Deutschen Charts. Wie GfK Entertainment bestätigt, ist dies (inklusive seiner Kollaborationen mit Farid Bang) bereits das siebte Nummer-eins-Album für den HipHop-Star, der zudem im Lauf seiner Karriere als Rekordhalter schon mehr als 100 Songs in die deutschen Singlescharts brachte.

Die Kölner Band AnnenMayKantereit wirft als Neuzugang ihren Schlagschatten", so der Titel ihres aktuellen Werks, auf Rang zwei, so dass für Herbert Grönemeyers Tumult", die bisherige Nummer eins, lediglich der dritte Platz übrig bleibt.

Nach der ersten Verkaufswoche auf Rang vier gelangen Sidos Kronjuwelen", und an fünfter Stelle debütiert die Konzertaufzeichnung Live In Buenos Aires" von Coldplay.

Ben Zucker kehrt mit Na und?!" durch einen Riesensatz von 39 auf acht in die Top 10 zurück - vorwiegend aufgrund des neuen Konzertmitschnitts "Na und?! Live!" aus der Großen Freiheit 36 in Hamburg.

Van Morrison entert das Terrain mit The Prophet Speaks" als vierthöchster Neueinsteiger der Woche auf Rang 22. Einziger weiterer Neuankömmling der Woche in der oberen Chartshälfte ist auf Platz 43 Mohamed Ali", eine Kooperation von Mo Trip und Ali As. Knapp an den Top 50 vorbei schrammen Udo Lindenbergs opulente Box Das Vermächtnis der Nachtigall 1983 - 1998" (Platz 51) und das Konzertdokument Live aus der Wuhlheide Berlin" von Adel Tawil & Friends (52). Von Paul McCartney und den Wings bringen es zwei wiederveröffentlichte Werke in die Top 100: Red Rose Speedway", ursprünglich 1973 veröffentlicht, feiert sein spätes deutsches Chartsdebüt auf Rang 56, und das 1971 erstmals herausgekommene Werk Wild Life" ist Wiedereinsteiger auf Platz 64.

In der Rangliste der Vertriebsfirmen für die Top 100 Longplay hat Universal Music mit 53,3 Prozent das Sagen. Warner Music ist nicht zuletzt dank Kollegah mit 34,0 Prozent eindeutig die Nummer zwei - vor Sony Music (10,3 Prozent), GoodToGo (0,7 Prozent), Edel/Kontor (0,6 Prozent) und Tonpool (0,5 Prozent).

In den Top 100 Singles behauptet Ava Max mit Sweet But Psycho" die Tabellenspitze. Sido verbessert sich mit Tausend Tattoos" um eine Position auf die Zwei und tauscht den Platz mit Meros Baller los". Zwei Weihnachtssong-Klassiker vervollständigen die Top 5: Mariah Careys All I Want For Christmas Is You" geht von fünf auf vier rauf, und von zehn auf fünf verbessert sich Last Christmas" von Wham!.

Auch wieder im Kommen ist der Siegerhit der Jahrescharts 2018, In My Mind" von Dynoro & Gigi D'Agostino, der von elf auf sechs klettert. Der mit Abstand höchste Neuzugang der Woche ist Loredanas neue Single Milliondollar$mile" auf Position elf.

Universal Music ist auch in der Distributorenauswertung für die Singlescharts in Führung mit einem Wochenanteil von 37,5 Prozent. Sony Music ist mit 30,4 Prozent in Reichweite; Warner Music kommt auf 20,6 Prozent, GoodToGo auf 7,3 Prozent und Edel/Kontor auf 3,6 Prozent.

In den deutschen Compilationcharts hält sich Bravo - The Hits 2018" ganz oben. Die ultimative Chart Show - Die erfolgreichsten Hits 2018" klettert um eine Stelle auf die Zwei, und ebenfalls eine Position rauf auf die Drei geht Schlager 2018 - Die Hits des Jahres". Höchster Neueinsteiger der Woche und einziger in den Top Ten ist auf Rang sechs die Skihüttenparty-Kopplung Après Ski-Hits 2019".

In der Vertriebsrangliste beherrscht auch hier Universal Music mit 63,4 Prozent Marktanteil die Szenerie, gefolgt von Sony Music (25,8 Prozent), Warner Music (8,2 Prozent), Pavement Records (0,9 Prozent) sowie Zyx (0,8 Prozent).