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Charts KW 50: Herbert Grönemeyer hält HipHopper auf Abstand

Das Album "Authentic Athletic 2" des Rappers Olexesh steigt auf Rang zwei ein, wodurch "Tumult" von Herbert Grönemeyer nun auf drei Wochen an der Spitze kommt. Bei den Singles finden sich 17 Weihnachtslieder.

07.12.2018 15:39 • von Dietmar Schwenger
Verteidigt seine Spitzenposition: Herbert Grönemeyer (Bild: Antoine Melis)

Das Album "Authentic Athletic 2" des Rappers Olexesh steigt auf Rang zwei ein, wodurch "Tumult" von Herbert Grönemeyer nun auf drei Wochen an der Spitze kommt. Lediglich einmal in seinen bisherigen vier Platzierungswochen musste der Universal-Music-Künstler das Zepter hinlegen und der Kelly Family Platz machen.

Den zweithöchsten Neuzugang stellt Wolfgang Petry mit "Genau jetzt!" auf Rang drei. Damit setzt es die erfolgreiche Charts-Historie des Sängers fort. Wolfgang Petry kommt bislang auf fünf Nummer-eins-Alben in Deutschland, 14 Alben in den Top 10 und über 30 Alben in den Charts.

Von drei auf vier fällt Mark Forster mit "Liebe", auf fünf findet sich mit "Live im Ostseestadion" von Marteria ein weiterer Neuzugang.

Von fünf auf sechs fällt "Down The Road Wherever" von Mark Knopfler, von zehn auf sieben klettert "Love" von Michael Bublé. Von zwei auf acht stürzt "Die Reise" von Max Giesinger. "Zwischen den Welten" von Pur verbessert sich von 16 auf neun. Schlusslicht der Top 10 ist die Band Queen mit "The Platinum Collection - Greatest Hits I, II & III" (Vorwoche: acht).

Universal Music liegt mit einem Chartsanteil von 57 Prozent in der Erhebungswoche klar vorn, gefolgt von Warner Music (21,5 Prozent), Sony Music (16,7 Prozent), Tonpool (1,2 Prozent) und GoodtoGo (0,9 Prozent).

Bei den Singles holt sich Ava Max mit "Sweet But Psycho" Platz eins zurück, während der Vorwochenspitzenreiter "Baller los" von Mero auf Platz zwei zurückfällt. Unverändert auf drei findet sich "Tausend Tattoos" von Sido. Höchster Neuzugang ist Capital Bra mit "Feuer" auf Platz vier. Von 25 auf fünf steigt "All I Want For Christmas Is You" von Mariah Carey. Der Titel ist damit der höchstplatzierte von insgesamt 17 Weihnachtsliedern in den Top 100, wenn man den BR-Benefizsong mit Christina Stürmer mitzählt.

Die Chartsanteile zeigen, dass Universal Music mit 40,3 Prozent bei den Singles an der Spitze liegt, Sony Music kommt in dieser Woche auf 28,1 Prozent, Warner auf 20 Prozent. Die Indievertriebe GoodToGo und Edel/Kontor müssen sich mit 6,5 Prozent und 3,4 Prozent zufriedengeben.

Bei den Compilations bleibt "Bravo The Hits 2018" auf Rang eins das Maß aller Dinge, auf Position zwei steigt mit "The Dome Vol. 88" eine weitere "Dome"-Zusammenstellung ein, die dieses Mal jedoch vom Comeback der gleichnamigen TV-Show bei RTL II Rückenwind bekommt. Von zwei auf drei rutscht "Die ultimative Chartshow - Die erfolgreichsten Hits 2018".

Ebenfalls um einen Zähler bergab geht es für "Schlager 2018 - Die Hits des Jahres" auf der Vier, und auch "Toggo Music 50" muss auf Rang fünf eine Position abgeben.

Auch bei den Compilations führt Universal Music das Feld mit einem Anteil von 57,6 Prozent klar an. Dahinter rangieren Sony Music mit 32,4 Prozent, Warner (8,2 Prozent), Pavement (ein Prozent) und Edel/Kontor (0,8 Prozent).