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UK-Charts: The Prodigy und Ariana Grande triumphieren

In den britischen Longplaycharts stürmen The Prodigy mit "No Tourists" auf die Pole Position und landen hier bereits ihre siebte Nummer eins. Bei den Singles distanziert Ariana Grande mit "Thank U, Next" die Konkurrenz deutlich.

12.11.2018 13:38 • von Frank Medwedeff
Haben nun sieben Nummer-eins-Alben auf dem Konto: The Prodigy (Bild: Andy Cotterill)

In den britischen Longplaycharts stürmen The Prodigy mit No Tourists" auf die Pole Position. Die Official Charts Company zählte dafür in der Startwoche 24.000 kombinierte Chartseinheiten aus Verkäufen und eingerechneten Streamings. Dies ist bereits das siebte Nummer-eins-Album der Band in ihrem britischen Heimatmarkt. Zuvor standen The Prodigy bereits mit Music For The Jilted Generation" (1994), The Fat Of The Land" (1997), Always Outnumbered, Never Outgunned" (2004), Their Law - The Singles 1990 - 2005", Invaders Must Die" (2009) und The Day Is My Enemy" (2015) ganz oben. Die Formation um Liam Howlett und Keith Flint zieht mit Elton John, Paul McCartney (als Solokünstler und mit den Wings), Coldplay und George Michael gleich. Die "ewige" Bestenliste führen immer noch die Beatles mit 15 Nummer-eins-Alben an.

Platz zwei belegt wie in der Vorwoche der A Star Is Born"-Soundtrack mit Lady Gaga und Bradley Cooper, und auch das Album zum Kinofilm Bohemian Rhapsody" mit Originalaufnahmen von Queen behauptet Rang drei.

Andrea Bocellis Si", der Spitzenreiter der vergangenen Woche, nimmt nun Position vier ein. Um eine Stelle zurück auf die Fünf fällt der Soundtrack zu The Greatest Showman". Zweithöchster Neuzugang ist auf Rang sechs Barbra Streisands The Wall" - und damit das 14. Top-10-Album im Vereinigten Königreich für die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin.

Queen nehmen mit The Platinum Collection", die ihre "Greatest Hits I, II & III" zusammenfasst, wie gehabt den siebten Rang ein, vor Jess Glynnes Always In Between" (abwärts von sechs auf acht). Neuzugang auf Rang neun ist More Blood, More Tracks", Folge 14 der "Bootleg Series" von Bob Dylan, der damit seine Zahl an Top-10-Alben in Großbritannien auf 38 steigert. Ariana Grande klettert mit Sweetener" vom 15. auf den zehnten Platz.

Grandes Rückkehr in die Top 10 bei den Alben geht mit dem Triumph der US-Sängerin in den UK-Singlescharts einher: Ihre erst am Samstag, dem 3. November, veröffentlichte Aufnahme Thank U, Next" generierte nach Angaben der Official Charts Company in nur sechs Tagen 73.000 Chartseinheiten, wobei hier allein 6,7 Millionen eingerechnete Streams des Songs zu Buche schlagen. Ariana Grande landet ihre dritte Nummer-eins-Single in Großbritannien nach Problem", einer Kollaboration mit Iggy Azalea (2014), sowie Bang Bang" an der Seite von Jessie J und Nicki Minaj (ebenfalls 2014).

"Thank U, Next" ist erst die vierte Single, die 2018 direkt auf der Pole Position in die UK-Singleshitliste eingestiegen ist (nach Drakes Hits Nice For What" und God's Plan" sowie Dave & Fredos "Funky Friday") und die erste einer Frau seit Taylor Swifts Durchmarsch mit Look What You Made Me Do" im August 2017.

Die neue Tabellenführerin verdrängt mit einem deutlichem Vorsprung von 26.000 kombinierten Chartseinheiten Lady Gaga und Bradley Cooper mit ihrem "A Star Is Born"-Duett Shallow" auf Rang zwei. Ebenso um eine Stelle nach unten bewegen sich Little Mix feat. Nicki Minaj mit Woman Like Me" (von zwei auf drei) sowie Calvin Harris & Sam Smith mit Promises" (von drei auf vier), während Rita Ora einen Platz gutmacht: Ihre Single Let You Love Me" belegt nun Position fünf.

Von vier auf sechs sinkt unterdessen der erwähnte frühere Spitzenreiter "Funky Friday" von Dave feat. Fredo. Jess Glynne springt hingegen mit "Thursday" von 18 auf sieben und drängt Zeze", den Hit von Kodak Black feat. Travis Scott & Offset, auf Position acht ab. Halsey macht mit Without Me" einen Sprung von Rang 22 auf neun, und Sunflower" von Post Malone im Verbund mit Swae Lee" verbessert sich von elf auf zehn.