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Charts KW 44: Genetikk generieren drittes Nummer-eins-Album

Mit "Y.A.L.A." stürmen Genetikk an die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts. Es ist bereits ihr drittes Nummer-eins-Album, allerdings das erste für ihr eigenes, von Sony Music vertriebenes Label Outta This World. Auch bei den Singles gibt es eine Wachablösung.

26.10.2018 15:19 • von Dietmar Schwenger

Mit "Y.A.L.A." stürmen Genetikk an die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts. Er ist bereits das dritte Nummer-eins-Album der HipHop-formation, allerdings das erste für ihr eigenes, von Sony Music vertriebenes Label Outta This World. Zuvor war bereits "D.N.A." (2013) und "Achter Tag" (2015) der Sprung auf Platz eins gelungen, damals noch auf dem von Universal Music vertriebenen Selfmade-Label.

Auch auf den Plätze zwei und drei finden sich Neuzugänge: "Evolution" von Disturbed steigt vor "Anthem Of The Peaceful Army" von Greta Van Fleet ein. "Palmen aus Plastik 2" von Bonez MC & Raf Camora fällt von zwei auf vier. Der Mitschnitt des diesjährigen "Kaismermania"-Auftritts von Roland Kaiser, "Live am Elbufer Dresden", greift auf Position fünf neu ins Chartsgeschehen ein.

Insgesamt acht der Top 20-Positionen besetzen Künstler, die am 20. Oktober beim "Schlagerbooom 2018" auf der Bühne standen. Neben Roland Kaiser sind das der Reihe nach Sotiria ("Hallo Leben", Rang sechs), Alex Christensen & The Berlin Orchestra ("Classical 90s Dance 2", sieben), Maite Kelly ("Die Liebe siegt sowieso", acht), Santiano ("Im Auge des Sturms", zehn), Thomas Anders ("Ewig mit Dir", zwölf), Kerstin Ott ("Mut zur Katastrophe", 13) und Eloy de Jong ("Kopf aus - Herz an", 16).

Damit fehlt nur noch Rang neun: Hier findet sich der Soundtrack "A Star Is Born" von Lady Gaga und Bradley Cooper.(Vorwoche: fünf).

Bei den Alben führt Universal Music mit einem Chartsanteil von 45,5 Prozent das Feld vor Warner Music (24,6 Prozent), Sony Music (21,6 Prozent), Tonpool Medien (2,3 Prozent) und GoodToGo (1,8 Prozent) an.

Auch bei den Singles gibt es eine Wachablösung."Roli Glitzer Glitzer" von Capital Bra feat. Luciano & Eno" sichert sich den Spitzenplatz vor dem ebenfalls neu eingestiegenen "Standard" von Kitschkrieg feat. Trettmann, Gringo, Ufo361 & Gzuz. Für Capital Bra ist es schon der siebte Nummer-eins-Hit binnen eines halben Jahres.

Die Vorwochen-eins, "In My Mind" von Dynoro & Gigi D'Agostino, fällt auf drei zurück. Auf der Vier hält sich "Promises" von Calvin Harris & Sam Smith, während Bonez MC & Raf Camora mit "500 PS" von zwei auf fünf abschmieren.

Auch bei den Singles liegt Universal Music gemessen an den Chartsanteilen mit 44,1 Prozent klar vor Sony Music mit 25,5 Prozent. Auf Rang drei steht Warner Music (20,9 Prozent) vor Edel/Kontor (4,9 Prozent) und GoodToGo (3,6 Prozent).

Bei den Compilation halten die "Bravo Hits 103" das Chartszepter fest in der Hand, der höchste Neuzugang ist die jüngste Folge der Kontor-Compilation-Reihe "Top Of The Clubs Vol. 80" auf Rang zwei. Von vier auf drei steigt "Kuschelrock 32", während "The Dome Vol. 87" von zwei auf vier fällt. Ebenfalls um zwei Plätze nach unten geht es für die "Bravo Hits 102".

Bei den Chartsanteilen im Kopplungssegment liegt Warner Music mit 35,3 Prozent vor Universal Music (25,9 Prozent) und Sony Music (20,9 Prozent). Auf Platz vier behauptet sich Edel/Kontor mit 16,5 Prozent, dahinter rangiert GoodToGo mit 0,8 Prozent.