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UK-Charts: Jess Glynne nicht zu stoppen

In den britischen Longplaycharts katapultiert sich Jess Glynne mit ihrem zweiten Studioalbum, "Always In Between", von null auf eins - wie schon 2015 mit ihrem Debüt "I Cry When I Laugh". Bei den Singles holen sich Calvin Harris und Sam Smith mit "Promises" die Pole Position zurück.

22.10.2018 15:25 • von Frank Medwedeff
Wiederholt ihren Coup von 2015: Jess Glynne (Bild: Warner Music)

In den britischen Longplaycharts katapultiert sich Jess Glynne mit ihrem zweiten Studioalbum, Always In Between", von null auf eins. Die Official Charts Company (OCC) registrierte dafür 36.500 "kombinierte Verkäufe". Physische Absätze machten dabei 67 Prozent aus, der Rest entfiel laut den UK-Chartsermittlern nahezu paritätisch auf Downloads und Streamings.

Erstmals in diesem Jahr steht damit eine britische Solokünstlerin ganz oben in der Albumhitliste des Vereinigten Königreiches. Glynne wiederholt ihren Coup von 2015, als ihr Debütalbum I Cry When I Laugh" ebenfalls direkt nach der ersten Verkaufswoche an die Spitze schnellte. "I Cry When I Laugh" steigt parallel zum Triumph des neuen Albums der gebürtigen Londonerin in seiner 159. Woche in den UK-Charts von Rang 43 auf 40.

Platz zwei hat nun der Tabellenführer der vergangenen Woche inne, der Soundtrack zu A Star Is Born". Das Album zu einem anderen Hollywood-Musical, The Greatest Showman", klettert derweil wieder von vier auf drei und tauscht die Position mit Rod Stewarts Blood Red Roses". Fünfter des Klassements bleibt Eminem mit Kamikaze".

George Ezra schiebt sich mit Staying At Tamara's" um eine Stelle vor auf die Sechs. Kayboardvirtuose Rick Wakeman ist mit seiner "Piano Odyssey" auf Platz sieben zweithöchster Neueinsteiger der Woche.

Die Twenty One Pilots sinken mit Trench" vom zweiten auf den achten Rang. Je eine Position verlieren die beiden Top-10-Alben mit Coverversionen von Abba-Songs: Chers Dancing Queen" geht von acht auf neun runter, und der Soundtrack zu Mamma Mia - Here We Go Again!" von neun auf zehn.

Elvis Costello & The Imposters greifen mit Look Now" auf Rang 14 ins Geschehen ein, und auf den Rängen 16 bis 19 debütieren Quavos Quavo Huncho", John Grants Love Is Magic", Ella Mai mit ihrem gleichnamigen Debütalbum sowie David Bowies Werkschau Loving The Alien (1983 - 1988)".

In den UK-Singlescharts schaffen es Calvin Harris & Sam Smith mit ihrer Kollaboration Promises" von Rang zwei aus zurück auf die Pole Position und verbringen damit hier die insgesamt sechste Woche. Die Nummer eins der Vorwoche, "Funky Friday" von Dave feat. Fredo, liegt nun auf Rang zwei, laut der OCC um lediglich 1026 Chartseinheiten geschlagen. Dafür ist der gestürzte Tabellenführer in Sachen Streaming mit 7,13 Millionen Aufrufen in der aktuell ausgewerteten Woche indes nach wie vor das Nonplusultra.

Happier" von Marshmello im Verbund mit Bastille bleibt an dritter Stelle stehen. Shallow", ein Duett von Lady GaGa und Bradley Cooper aus dem "A Star Is Born"-Soundtrack, klettert von sechs auf vier. Höchster Neuzugang der Woche - und einziger in den Top 10 - ist an fünfter Stelle der Song Woman Like Me", eine Zusammenarbeit von Little Mix mit Nicki Minaj.