Unternehmen

Deezer will in Nahost und Nordafrika weiter wachsen

Kürzlich holte Deezer bei einer Finanzierungsrunde Geldgeber wie die Rotana-Firmengruppe oder die Kingdom Holding Company aus Saudi-Arabien an Bord. Passend dazu lancierte der Streamingdienst nun eine Version der Deezer-App in arabischer Sprache.

22.10.2018 12:22 • von
Spricht nun auch Arabisch: die Deezer-App (Bild: Deezer)

Vor wenigen Wochen erst hatte Deezer im Zuge einer Finanzierungsrunde 160 Millionen Euro eingesammelt. Als Geldgeber mit an Bord waren Investoren wie die arabische Rotana-Firmengruppe oder die Kingdom Holding Company aus Saudi-Arabien. Deezer und die Rotana Group, deren Aktivitäten vom Hotelgewerbe bis zum Mediengeschäft reichen, vereinbarten zudem einen langfristigen und exklusiven Vertriebsdeal, der Deezer Zugriff auf die bei dem Unternehmen liegenden Film- und Musikrechte gewährt.

Passend dazu rückt der Streamingdienst die arabische Welt in den Fokus - und lancierte nun eine Version der Deezer-App in arabischer Sprache.

Nutzer in Nahost und Nordafrika können neben den laut Unternehmensangaben 53 Millionen Tracks aus dem internationalen Katalog auch auf musikalische Inhalte aus dem Portfolio des Hauses Rotana zugreifen. Zudem stellt das Deezer-Team lokal kuratierte Playlisten zusammen wie PopTop Arab, Rapstars Maghreb United oder Shaabi Essentials.

"Zwar ist die Streamingverbreitung im Nahen Osten und in Nordafrika immer noch relativ gering, doch sind wir zuversichtlich, dass es hier weiterhin schnell aufwärts geht", sagte Deezer-CEO Hans-Holger Albrecht|U. Deezer wolle bei dieser Entwicklung eine Schlüsselrolle spielen. Passend dazu kündigte Albrecht den Aufbau einer regionalen Niederlassung in Dubai an.