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BVMI und GfK Entertainment verlängern Charts-Partnerschaft

Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) und GfK Entertainment haben im Rahmen des Reeperbahn Festivals die vorzeitige Verlängerung ihrer "vertrauensvollen Partnerschaft" bekanntgegeben. GfK Entertainment wird somit weiterhin die offiziellen deutschen Musikmarktdaten sowie die Offiziellen Deutschen Charts im Auftrag des Verbandes erstellen.

21.09.2018 11:01 • von Frank Medwedeff
Bleiben Partner für die Offiziellen Deutschen Charts: Florian Drücke (BVMI; links) und Mathias Giloth (GfK Entertainment) (Bild: MusikWoche)

Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) und GfK Entertainment setzen ihre "vertrauensvolle Partnerschaft" fort. "Wie aus den vergangenen Jahrzehnten gewohnt", werde GfK Entertainment auch weiterhin die offiziellen deutschen Musikmarktdaten sowie die Offiziellen Deutschen Charts im Auftrag des Verbandes erstellen. Die Bekanntgabe der vorzeitigen Verlängerung der Zusammenarbeit erfolgte am 21. September im Rahmen des Reeperbahn Festivals in Hamburg.

Der BVMI-Vorstandsvorsitzende Florian Drücke|U kommentiert: "In einem extrem dynamischen Marktumfeld, in dem sich Vertriebswege und Musikkonsum weiter verändern werden, ist es für Branche und Fans umso spannender, Trends über alle Nutzungsformen zu betrachten. Eine zentrale Basis dafür sind verlässliche Daten, und ich freue mich sehr, hier die Kompetenz unseres langjährigen Partners GfK Entertainment weiterhin an unserer Seite zu wissen."

Mathias Giloth|U, Geschäftsführer GfK Entertainment, erklärt: "Die Offiziellen Deutschen Charts sind das zentrale Erfolgsbarometer einer ganzen Branche - und das auch im 41. Jahr ihres Bestehens. Wir freuen uns, diese Marke gemeinsam mit dem BVMI weiter auszubauen, neue Plattformen - insbesondere im Streaming-Bereich - anzuschließen, weitere Formate zu etablieren und Innovationen voranzutreiben. Vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen!"

Die Offiziellen Deutschen Charts decken laut den Vertragspartnern 90 Prozent aller Musikverkäufe ab. Basis sind die Verkaufs- beziehungsweise Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.